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    Was tun bei Übergewicht – von der Ursachensuche zum erfolgreichen Abnehmen

    Uebergewicht-und-Abnehmen-8031403_400x207_download_class-1Ursachen von Übergewicht

    Für Übergewicht sind meist eine Kombination von mehreren Ursachen verantwortlich. Einige der Hauptursachen sind die Erbanlagen, die Ess-Erziehung von frühester Kindheit an (Mutterleibphase eingeschlossen), angeborene und erworbene Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien und auch die Denaturierung der Lebensmittel. Ebenso können psychische Probleme, systemische (familiäre, mitmenschliche) sowie mentale Probleme ein Hauptauslöser sein.

    Bewegungsmangel und „Überfütterung“

    Das Umfeld mit all seinen stetig präsenten Werbebotschaften, das Angebot in den Nahrungsbeschaffungshallen, die Bequemlichkeit der modernen Fortbewegungsmittel und die meist körperlich wenig beanspruchenden Arbeitsplätze, oder Arbeitslosigkeit tragen ihr Übriges bei. Die Effektivität des Stoffwechsels ist eher genetisch bedingt.

    Doch die bereits im Säuglingsalter begonnene Überfütterung (nicht gestillter Babys) ohne die Sättigungsgrenze zu respektieren oder die zu gehaltvolle Zubereitung künstlicher Muttermilch-Ersatznahrung, ist die beste Voraussetzung für späteres Übergewicht.
    Dann kommt die Drängelei: ein Happs für Papi, einen für Mami…bis zum Dackel und die Drohung bis zur absoluten Leerung des Tellers (und sollte es bis zum jüngsten Tag dauern) sitzen bleiben zu müssen, sind weitere Meilensteine in der Übergewichts-Karriere.

    Später erfolgt die erpresserische „Belohnung“ mittels Süßigkeiten, die spätestens dann zur Affirmation „Essen= Glücklichsein, Gutsein“ festsitzt auch wenn Süßigkeiten zum Trösten gegessen werden. Bei manchen gibt’s zum Frühstuck schon süßen Brei, massenhaft Weißmehlprodukte mit Marmelade oder Nussnougataufstrich oder fetter Wurst usw., dazu ein süßes Getränk, fertig ist die süchtig machende hochkalorische Mahlzeit.

    Zwischen viel zu üppigen Mahlzeiten kommen noch Zwischensnacks, die natürlich am besten vor dem Fernseher schmecken. Dazu wird die Nahrung meist zu fettig (tierisches Fett) und zu süß zubereitet. Nach nicht allzu langer Zeit manifestiert sich dieses in einer meist ungerecht verteilten Ummantelung der „Normalstatur“ mit Fettgewebe.

    Stoffwechselstörungen

    Zu den Stoffwechselstörungen zählen ebenso die Hormonstörungen, die größtenteils vom Gehirn gesteuert werden.
    Ein bislang wenig erforschter Aspekt der Gehirntätigkeit ist die Regulation des Energiestoffwechsels. Die noch relativ neue, inzwischen wissenschaftlich bestätigte „Selfish-Brain“-Theorie“ besagt, dass sich das Gehirn egoistisch im Verteilen der verfügbaren Energie ist. Es teilt sich vorrangig vor allen anderen Organen Energie zu. Da der Eigenbedarf des Gehirns ziemlich hoch ist, obwohl seine Masse nur ca. 2% des Körpergewichts beträgt, verbraucht es ca. 50 % der täglich zugeführten Kohlenhydrate. Das ist die Hälfte des Tagesbedarfs eines Menschen. Dabei regelt der Hypothalamus die Energieaufnahme und Speicherung mittels Informationsübertragung von Hormonen und anderen Stoffwechselsubstanzen.
    Diesem übergeordnet sind die zerebralen Hemisphären, das Integrationsorgan des gesamten Zentralnervensystems. Sie regeln den allgemeinen Energiekreislauf des Gehirns und senden Signale an die Basis zur Nahrungsbeschaffung und Menge.
    Wenn diese Signale nicht richtig ankommen oder falsch interpretiert oder verändert werden, bzw. das Gehirn die Energie nicht aus den Körperorganen holen kann und statt dessen auf Nahrungsaufnahme signalisiert, entsteht übermäßiges Essverhalten und Adipositas. Diese Störungen im Gehirn können u. a. auch durch falsch konditioniertes Essverhalten (s. o.), genetische Defekte, Unverträglichkeiten, Allergien, Medikamente, Pestizide, Drogen, Alkohol und sogar durch Süßstoffe sowie Zucker ausgelöst werden.

    Eine der wenig bekannten aber häufigen Ursachen sind auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Da sie meist keine deutlich sichtbaren sondern latent schleichenden Reaktionen im Körper auslösen, die sich neben chronischen Beschwerden und Krankheiten entweder in Über- oder Untergewicht zeigen, werden sie oft nicht erkannt. Auch hier ist der Stoffwechsel gestört. Eine deutliche Besserung tritt mit dem Meiden der unverträglichen Lebensmittel (glutenhaltige Mehlprodukte oder Milchprodukte, oder beides, manchmal auch Fruktose, in Amerika oft auch Mais) ein.
    Alles in allem entsteht bei Übergewichtigen meist ein unnatürliches manchmal sogar krankhaftes Hungergefühl, das kaum beherrschbar ist und das natürliche Hungergefühl völlig überdeckt.

    Welche Folgen hat Übergewicht?

    Gesundheitliche Konsequenzen

    Dauerhaft übergewichtige Menschen haben zwangsläufig mit erheblichen gesundheitlichen Risiken und Folgen zu kämpfen. Dazu gehören erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen,
    Gefäßschäden (Arteriosklerose) oder Gelenkenschäden durch Überbelastung (Arthrose). Auch Stoffwechselerkrankungen, Krampfadern und Ödeme sind meist dabei. Diese können meist nach einer Gewichtsreduzierung wieder eingedämmt oder sogar verhindert werden, falls z. Bsp. Gelenke nicht schon dauerhaft degeneriert sind.
    Psychische Folgen

    Die psychischen Folgen sind nicht geringer zu bewerten. Oft leiden Schwergewichtler/innen unter Hänseleien, schrägen Blicken, schnödem Meiden oder sogar Diskriminierung. Sie werden oft als träge, faul und gierig angesehen.
    Natürlich hinterlässt das Spuren in der Seele. Noch schlimmer wird es, wenn die Betroffenen sich selbst als abstoßend empfinden. Selbsthass ist Selbstzerstörung und endet dann auch damit. Dabei ist hier die klassische Frage angebracht, wer war zu erst da, das Huhn (Selbstzerstörung) oder das Ei (übermäßiges Essen)? Einige Therapeuten sehen Fettleibigkeit als eine Form der Selbstzerstörung an, genau so wie Alkoholismus. Das übermäßige Essen kann durchaus auch eine Sucht geworden sein, mit allen daraus bekannten Konsequenzen.

    Soziale Diskrepanzen

    Neben schon erwähnten psychischen Folgen, die sich natürlich hauptsächlich im sozialen Bereich abspielen, kann Übergewicht zu sozialem Abgrenzen führen. Immer wider sieht man, dass z. B. Arbeitsplätze eher normal gewichtigen Menschen zugeteilt werden als übergewichtigen. Manchmal ist ein sozialer Abstieg die Folge.

    Wieviel Essen ist „normal“?

    Der so genannte Grundumsatz bei einem normal durchschnittlich funktionierenden Stoffwechsel beträgt 1500kcal – 1900 kcal bei Frauen, 1700kcal – 2500 kcal bei Männern.
    Bei übergewichtigen Menschen ist der Stoffwechsel meist verlangsamt. So werden weniger Kalorien verbrannt trotzdem manchmal nicht viel mehr gegessen wurde.
    Ein normales Essverhalten orientiert sich am gesunden Hunger- und Sättigungsgefühl. Wenn auf Grund falscher Konditionierung, hormoneller und Stoffwechsel- Ungleichgewichte oder wegen Medikamenteneinnahme diese Gefühle verändert sind, kommt es zu falschem Essverhalten.
    Ideal sind 3-5 regelmäßige Mahlzeiten, bei denen Nahrungsmittel in Qualität und Quantität klug verteilt werden sollten. Essen Sie nicht schnell und viel auf einmal. Das ausführliche Kauen dient nicht nur der besseren Verdauung und Aufschlüsselung, sondern sättigt besser als schnelles Herunterschlingen. Hören Sie auf, wenn Sie eine leichte Sättigung spüren.

    Was ist das Idealgewicht?

    Das Idealgewicht wird mit dem so genannten BMI (Body-Mass-Index) angegeben. Er spiegelt das Verhältnis von Größe zu Gewicht wider. BMI = Körpergewicht in kg/
    (Körpergröße in m)²
    Bei Frauen zwischen 19 und 34 Jahren gilt er im Bereich von 19 bis 24 als ideal. Bei Frauen zwischen 35 und 44 Jahren sollte der BMI von 20 bis 25 sein, eine Frau zwischen 45 und 54 Jahren sollte einen BMI von 21 bis 26 haben. Der Wert steigt also zum Alter hin.
    Menschen, die einen Body Mass Index (BMI) von 25-30 aufweisen, gelten als übergewichtig. Hier rät man zu einer Abnahme. Wer noch darüber liegt wird als fettleibig (Adipositas) eingestuft. Dies ist immer behandlungsbedürftig.

    Bei den Männern liegt der ideale BMI-Wert im Alter von 19 bis 34 Jahren bei 20 bis 25. Auch hier steigt der optimale BMI-Wert proportional zum Alter.

    Allerdings sollten Sie bedenken, dass Menschen sehr verschieden sind und unterschiedliche Staturen haben. Ein Sportlicher Mensch kann deutlich mehr Muskelmasse haben als ein nicht Sport treibender zierlicher Mensch. Beide sind schlank, haben aber sehr unterschiedliche BMI-Werte. Deshalb sehen Sie dies nur als grobe Orientierung an.

    Was ist wirklich wirksam um dauerhaft abzunehmen?

    Um dauerhaft abzunehmen und das Gewicht zu halten (oder  dem Jo- Jo-Effekt nein danke zu sagen), kann nur eine gute Kombination aus allen relevanten Methoden, abgestimmt auf Ihre individuelle Situation bzw, Konstitution, wirksam sein. Auf einzelne Punkte gehen wir dann in weiteren Beiträgen ein.

    Verabschieden Sie sich zunächst erst einmal von dem Gedanken, dass Sie nur mal eine strenge schnelle Diät mit viel Ehrgeiz und Willen durchführen brauchen und dann mit noch mehr Willen eben weniger essen und dann wird’s schon … .
    Wie viele Diäten haben Sie schon gemacht, wie viel hat Ihre Freundin schon gemacht und wie viel wogen Sie nach einiger Zeit?

    Mentale Konditionierung zum Abnehmen -Fangen Sie mit und bei sich selbst an

    Verabschieden Sie vor allem ALLE negativen Gedanken, die mit Ihrer Person und diesem Thema zu tun haben. Und weisen Sie Jeden in die Schranken, der sinnlose Sätze sagt wie: „Dicke haben beim Essen keine Selbstbeherrschung. Wie sieht denn das nur aus! Dicke sind nur faul. Fette sind gierig. Dicke sind willensschwach usw. .

    Wichtig ist Ihre Bereitschaft, das Ganze ohne Selbstvorwürfe, ohne Selbstkasteiung aber auch ohne Selbstmitleid sondern mit Selbstliebe konsequent und konstruktiv anzugehen. Auch wenn Sie erblich gesehen eher zu dem kräftiger gebauten Typus zählen und Ihre Esserziehung katastrophal war, können Sie Ihr Wohlfühlgewicht erreichen.

    Modelfigur ist kein realistisches und auch kein erstrebenswertes Ziel

    Dieses muss keineswegs das eines Models sein. Gott sei Dank, sind die Menschen so vielfältig und unterschiedlich wie es nur geht. Halten Sie sich immer wieder vor Augen: Nur Sie sind wie Sie sind und dass soll genau so sein und ist absolut richtig. Was Sie daraus machen, liegt bei Ihnen.
    Deshalb brauchen Sie auch IHREN EIGENEN Plan, wie Sie ihr Wunsch- und Wohlfühlgewicht erreichen..

    Der kompetenteste Experte für Ihren Plan ist: natürlich die Person, die Ihnen aus dem gegenüberstehenden Spiegel entgegenschaut!

    Die wichtigste Grundlage haben Sie mit obiger Affirmation schon begonnen: Die mentale Einstellung und Konditionierung. Verdauung und alles was damit zusammen hängt wird, wie andere unwillkürliche Körpervorgänge auch, vom Unterbewusstsein gesteuert. Dieses können Sie mit Ihrem Geist, mit dem was Sie täglich mehrmals denken, konditionieren.

    Vermeiden Sie Negativ-Formulierungen

    Dabei ist es eminent wichtig keine Negativformulierungen zu treffen sonders immer das positive Ziel zu formulieren. Beispielsweise wäre es kontraproduktiv zu sagen: Ich esse ab heute nicht mehr so viel…damit ich nicht mehr so dick bin… sondern: z. B.: Ich esse ab sofort maßvoll, nur soviel wie ich brauche um mein Wohlfühlgewicht (hier können Sie auch eine erreichbare Zahl in kg einsetzen) zu erreichen und gesund zu sein. Ich tue genau das Richtige um meine Wunschfigur zu erreichen.

    Wichtig ist, diese positive Affirmation immer wieder zu wiederholen. Immer wenn Sie an das Thema denken, durch irgendetwas daran erinnert werden, können Sie diese Worte einfach wiederholen. Formulieren Sie sich Worte, die Ihnen angenehm sind und mit denen Sie sich wohl fühlen. Die wirkungsvollste Methode der Konditionierung ist die Hypnotherapie. Damit kann das Unterbewusstsein so konditioniert werden, dass im Wachbewusstsein automatisch alles dazu getan wird, das gesetzte Ziel zu erreichen.

    Visualisieren Sie Ihre Wunschfigur

    Sehr hilfreich ist auch, wenn Sie sich ein Bild von Ihrer Gestalt mit Ihrem Wunschgewicht ganz deutlich vor Ihrem geistigen Auge vorstellen. Dazu denken Sie es sich so als hätten Sie dieses Ziel schon so gut wie erreicht und fühlen in sich wie gut sich dies anfühlt. Je intensiver Sie sich dies vorstellen und sich hineinversetzen je besser. Wiederholen Sie das immer wieder, besonders vor dem Einschlafen.

    Sobald sich dieses Bild und Gefühl in Ihrem Unterbewusstsein eingespeichert hat, will es primär verwirklicht werden. Das könnte sich so äußern, dass Sie plötzlich Lust auf mehr Bewegung haben, auf gesunde Nahrungsmittel wie Gemüse und Obst und Sahnetorte Sie plötzlich kalt lässt usw. .

    Geben Sie nicht anderen die Schuld

    Sollten Sie zu falschem Essverhalten von Kindheit an erzogen worden sein, verurteilen Sie keinesfalls Ihre Eltern. Sie haben es nur gut gemeint und wussten es nicht besser, sonst hätten sie es anders gemacht. Negative Gedanken, besonders gegenüber anderen Menschen, insbesondere gegen Nahestehende, schaffen nur Frust in Ihnen selbst, sind destruktiv für Ihre Seele und hindern Sie, Ihre Ziele zu erreichen.
    Eine ebenfalls sehr unterstützende Affirmation dazu ist auch: Ich befreie mich von Hinderung und Widerstand.
    Es kann Wochen und Monate dauern, je nach dem wie intensiv Sie diese mentale Konditionierung betreiben, bis es funktioniert. Aber: es funktioniert!

    Unten finden Sie Beiträge, die sich weiteren Aspekten auf dem Weg zum persönlichen Wohlfühlgewicht beschäftigen.

    Bildnachweis: © Michael Brown - panthermedia.net
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