Der Placebo-Effekt oder über die Macht des Geistes

    Placebo-Effekt VideoJeder kennt die Auswirkungen von sowohl positiven wie auch negativen Informationen auf die eigene Befindlichkeit. Wenn Ihnen z.B. ein Arzt plausibel  machen kann: „Dieses Medikament ist das beste und teuerste auf dem Markt und hat keine Nebenwirkungen“, wird die positive Wirkung stark sein und schnell eintreten. Besonders, wenn der Arzt sich wirklich mit Ihrer Situation befasst hat und dieser Satz nicht nur die Hälfte der üblichen 4 Minuten im Behandlungszimmer ausgemacht hatte, werden Sie dankbar das Medikament intensiv wirken lassen.

    Hat er aber gesagt, das Medikament hat diese und jene  schwere Nebenwirkungen und die gewünschte Wirkung träfe auch nicht immer ein, aber Sie hätten keine andere Wahl, da es Ihnen ja so schlecht ginge und ansonsten noch schlechter…, werden Sie es kaum schaffen, sich mit der Einnahme wesentlich besser fühlen zu können, auch wenn es um sich  dasselbe Medikament handelt.

    Das ist ein Beispiel für den Placebo-Effekt

    Der Placebo Effekt ist wissenschaftlich belegt

    Viele tausende wissenschaftliche, randomisierte (zufällig Personen und Ärzte auswählende) Doppelblindstudien (keiner weiß welches das richtige Medikament ist) ergaben bisher schon die mächtige Wirkung des Placebo-Effekt, der lateinisch bedeutet: „Ich werde gefallen.“

    Dabei handelte es sich keineswegs nur um Scheinmedikamente, auch Operationen wurden vorgetäuscht.
    Am bekanntesten ist die Studie bzw. das Experiment in Houston in Texas, bei dem wegen Knie- Arthrose 120 Patienten operiert werden sollten. 60 davon erhielten jedoch nur ein paar oberflächliche Schnitte, statt wie die anderen, eine echte Operation. Innerhalb der folgenden 2 Jahre stellten ca. 90% der Patienten eine deutliche Besserung fest, wobei die nicht operierten weniger Schmerzen hatten als die operierten. Überhaupt sind scheinbare, invasive Eingriffe, wie Operationen, Injektionen, Akupunktur, Laserbehandlungen oft noch Placebo–Effekt (iver) als Medikamente.

    Der Glaube an das Medikament entscheidet über den Erfolg

    Der Placebo-Effekt

    Eine weiteres Beispiel für den Placebo-Effekt sind die Studien an Patienten mit chronischen Spannungskopschmerzen und Migräne. Es wurde einem Teil der Patienten ein Medikament in den Nackenbereich gespritzt, dem anderen Teil nur Kochsalzlösung. Beide Gruppen berichteten die gleiche Wirkung.(Quelle: Wikipedia)

    Besonders stark ist der Placebo-Effekt auch, wenn Mitbeteiligte eine bestimmte Wirkung  erzählen. So spielte eine Schauspielerin in einer Studie zu Medikamenten bzw. Placebos, den Mitbeteiligten Nebenwirkungen vor. Nach kurzer Zeit bekamen diese dann auch andere Teilnehmer, besonders weibliche. Die Affinität und Empathie beeinflusst stark die Wirkungsübertragung. Je näher man sich steht, bzw. fühlt, desto eher übernimmt man die gleichen Wirkungen- im positiven wie im negativen Effekt.

    Der Placebo-Effekt oder der Zusammenhang von Körper und Geist

    Die dänischen Mediziner, Religionsforscher, Schmerzwissenschaftler und Psychologen um Dimitris Xygalatas, Uffe Schjodt, Else-Marie Jegindo und Ivana Konvalinka untersuchten die psychischen und pysischen Auswirkungen bei Gruppenritualen. Sie fanden heraus, dass je eindrucksvoller der Ort und das Ambiente ist, je länger das Ritual dauert, je näher sich die Teilnehmer standen, auch wenn sie nur zuschauten, sich immer mehr in ihren Körperfunktionen synchronisierten.

    Die Herzen schlugen sozusagen im Gleichtakt, wie auch die Atmung und die hormonelle Ausschüttung sehr ähnlich war. Bei Teilnehmern- es handelte sich um ein uraltes Feuerlaufritual- die sich nicht nahestanden war diese Synchonisation eher weniger zu beobachten. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de) Das zeigt einmal mehr, wie stark die geistige aber auch seelische Kraft ist, etwas wirken zu lassen oder nicht.

    Der Umgang mit dem Patienten ist wichtiger als das Medikament selbst

    Schon Sokrates kannte dne Placebo-Effekt. Er meinte, dass die Worte, welche die Verabreichung eines Medikamentes begleiten und die Art und Weise, wie der Heiler mit dem Patienten umgeht, wichtiger sind, als das Medikament selbst.

    Die Neurowissenschaften erbrachten längst messbare Beweise, dass Worte die Hormonausschüttung und neuronale Struktur des Gehirns deutlich beeinflussen können. Die Botenstoffe, die dabei beteiligt sind, gelangen in den gesamten Körper. So lassen sich schmerzlindernde Effekte, der sogenannte Placebo-Effekt, von Meditationen, Mentaltechniken, Hypnose und Placebos erklären aber auch psychosomatische Krankheiten.

    Krankheit gleich Känkung

    „Krank“-heiten kommen von „ Kränkungen“, von negativen Informationen. Auch wenn ein Arzt sagt, „wir können nichts mehr für Sie tun“, ist das ein sehr negatives Beispiel für einen fatalen Auslöser von weiterer Verschlechterung, im schlimmsten Fall bis zur Hoffnungslosigkeit, Aufgabe und bedeutet „vielleicht sogar fahrlässige Tötung“, wie die Leiterin der Arbeitsgruppe Experimentelle Psychosomatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sagte (Quelle: FAZ,Sept.2009).

    Mit dem Placebo-Effekt bis zum Suizid… fast!

    Ein erstaunliches Beispiel für die mächtige Wirkung des Placebo-Effekt bzw. eher des Nocebo- Effektes (lateinisch nocere = schaden, nocebo = „Ich werde schaden“) ist der Fall eines jungen Mannes, der aus Liebeskummer- seine Freundin verließ ihn- 29 Kapseln eines Medikamentes schluckte. Er bekam Todesangst und musste wegen des folgenden Kreislaufkollapses in die Klinik eingewiesen werden. Doch die Ärzte der Notfallstation konnten ihn nicht stabilisieren.

    Die fieberhafte Recherche nach dem Medikament ergab, dass dieses nur ein Placebo war, dass er im Rahmen einer Studie bekommen hatte. Die Teilnehmer wussten natürlich nicht, ob sie ein echtes Medikament oder ein Placebo bekamen. Als der junge Mann die Nachricht hörte, dass er nur Placebos geschluckt hatte, verbesserte sich rasant sein Zustand. (Quelle: FAZ,Sept.2009, bzw. amerikanisches Fachblatt General Hospital Psychiatry)

    Körper und vor allem Geist heilen sogar eine Querschnittslähmung

    Auch der Fall des bekannten deutschen, mehrfach ausgezeichneten, Filmemachers (Dokumentarfilmepos „Living Buddha“) Clemens Kuby, zeigt genauso eindrucksvoll wie seine danach entstandenen Dokumentationen „Unterwegs in die nächste Dimension“, wie sehr der Geist und das Unterbewusstsein die Heilung eines Menschen beeinflussen können, also der Placebo-Effekt.

    Er war nach einem Sturz im Mai 1981 querschnittsgelähmt. Bereits 1982 produzierte er neue Filme.
    Durch die Kraft seines Geistes und seines Unterbewusstseins fand eine Spontanheilung statt, nachdem bzw. trotzdem ihm die Ärzte nicht mehr helfen konnten. Er konnte wieder gehen und alles tun, selbstverständlich nach einer Rekonvaleszenz- Zeit, in der er wieder Einiges neu trainieren musste.

    Der Palcebo-Effekt, das Wunder des Unterbewusstseins

    Es gibt sehr viele Beispiele von solchen Placebo-Effekt „Wundern“ des menschlichen Geistes bzw. des Unterbewusstseins. Wenn wir die kosmischen Gesetze beachten, sozusagen in Einklang mit den Prinzipien der Schöpfung arbeiten, können immer wieder mit der unendlichen Weisheit des Unterbewusstsein solche „Wunder“ geschehen.

    Und wenn Sie so wollen, dann haben die modernen Naturwissenschaften sich mit Erforschung des Placebo-Effekts bis zu einem gewissen Grad selbst widerlegt. Die Naturwissenschaften, wie auch die Medizin, die mit ihrer wissenschaftlichen Exaktheit nur das physisch Sichbare, Messbare und Zählbare gelten lassen wollen und den Menschen oft genug auf die Summe seiner Körpervorgänge reduzieren möchten, haben mit dem Placebo-Effekt den Beweis für die Macht des Geistes über die Materie erbracht. Es gibt Wirkstoffe, die wir über den Körper aufnehmen können, es gibt aber noch wirksamere Wirk“stoffe“, die wir über Kanäle aufnehmen, die sich  der wissenschaftlichen Betrachtung noch nicht erschlossen haben.

    Aus diesem Blickwinkel gesehen ist der Placebo-Effekt ein wirklich bahnbrechendes Forschungsergebnis, das uns zu denken geben sollte.

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