Ernährungstipps für die kältere Jahreszeit

    Auch gesunde Ernährungstipps sind einem gewissen Wandel der Jahreszeiten unterworfen. Gesunde Ernährungstipps für die kältere Jahreszeit
    Sobald das Klima im Freien etwas rauer wird, verspüren viele Menschen nach und nach eine Veränderung der Essgelüste, des Appetits. Da wir als genial geschaffene natürliche Wesen davon ausgehen können, dass dies einen tieferen Sinn hat, sollten Sie auch intuitiv darauf  reagieren. Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Pflanzen, die zur [intlink id=“405″ type=“post“]Jahreszeit[/intlink] und in der Umgebung wachsen auch diejenigen sind, die am besten verträglich und gesunderhaltend- besonders in der entsprechenden Zeit- sind.

    Logisch – Wintergemüse im Winter erste Wahl

    Erste Wahl im Winter sind Wintergemüsesorten wie Grünkohl, Porree, Rote Beete, Rosenkohl, Rot- und Weißkohl, Topinambur, Chicoree (der von der Wegwarte abstammt), Petersilienwurzel, Petersilienblätter sowie Feldsalat, Schwarzwurzel, Karotte und Sellerie haben hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalte.  Rosenkohl, Grünkohl und Petersilie haben sogar einen höheren Vitamin- C- Gehalt  als Orangen sowie sehr viele wertvolle essentielle weitere Vitamin und Mineralstoffe. Grünkohl hat einen höheren Eisengehalt als Schweinefleisch, Rote Beete und Petersilie sowie Feldsalat ist reich an Folsäure, Schwarzwurzel wurde früher sogar gegen die Pest eingesetzt und ist wegen reichhaltiger Kohlehydrate sehr nahrhaft.

    Eine Gemüsesuppe ist genau das Richtige für die Jahreszeit, denn…

    …sie liefert die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe und wärmt den Körper. Außerdem gibt sie gemäß dem hermetischen Gesetz, „Wie im Außen so im Innen“ besondere Widerstandskraft bei Kälte. Denn die Winterpflanzen können trotz der Kälte wachsen und gedeihen. Sie entfalten manchmal erst bei Minusgraden ihr Aroma und ihre Kraft. Topinambur, eine sehr nahrhafte Knolle, die vor der Kartoffel Europa eroberte, nachdem die spanischen „Eroberer“ sie aus indianischen Gebieten einführten, kann immerhin erstaunliche bis zu –30°C überstehen. Sie enthält viel Inulin, das für den Darm sehr wertvoll ist und ist wie auch Pastinaken besonders für Diabetiker sehr interessant, da daraus verträgliche natürliche Süße gewonnen wGesunde Ernährungstipps Gemuesesuppeerden kann.

    Nichtvegetarier können diese Suppe mit Hühnerklein kochen und erhalten zusätzlich Eiweiße und Aminosäuren. Diese Suppe galt schon zu Uromas Zeiten als Allheilmittel sowie Aufbaumittel bei Erkältungen, was heute auch wissenschaftlich bewiesen ist. Achten Sie bei der Zubereitung aber darauf, dass die Gemüse nicht zu lange kochen, sonst verlieren sie zu viel Vitamine. Eine gute Zubereitungsart ist auch das Anbraten in der Pfanne und anschließende kurze Schmoren mit Deckel in eigenem Saft.

    Manche Menschen spüren im Winter die kühlende Wirkung von…

    …rohem Obst und Gemüse. Vielleicht sollten Sie daher im Winter Ihren doch hoffentlich vorhandenen Anteil an Rohkost am Speiseplan reduzieren. Leichtes erwärmen, dünsten bzw. braten kann hier weiterhelfen.

    So ist z.B. der gute alte Bratapfel ist ein wahrer Immunmodulator. Besonders mit Zimt, Nelken (die kann man in die Schale spicken oder als Pulver in die Füllung geben) und Honig sowie Sesam, Mandeln, und evtl, eingeweichten Backpflaumen gefüllt, ist er nicht nur ein Genuss für alle Sinne sondern auch sehr gesund. Eine schnelle Art, die auch gut bei Halsschmerzen hilft, ist das kurze Anbraten der Apfelstücken in Butter. Dann kann man es mit Honig und evtl. Mandelstücken und Rosinen anrichten.

    Auch heiße Getränke, wie Hagebuttentee (Hagebutte ist erklärte Vitamin-C Meisterin), Früchtetee (ohne Aromastoffe) oder auch nur heißes Wasser, dem man Nelken zusetzen kann, sorgen für eine gute Durchblutung und Wärme im Körper.