Endlich Frühling – Zeit des Erwachens und Zeit für eine Frühjahrskur

    Zeit für eine FrühjahrskurSicher freuen Sie sich auch, wenn es nicht nur laut Kalender sondern vor allem laut Wetter und Sonnenintensität nach Frühling aussieht. Die Natur zeigt mit zarten Knospenansätzen hier und da schon ein beginnendes Erwachen, obwohl sogar noch zeitweise Frost herrscht. Diese fast unheimliche Kraft spüren wir, sogar in der Stadt und wenn wir nicht gerade einen Spaziergang durch die Natur erleben.
    Viele reagieren mit besserer Stimmung und guter Laune auf diese Kraft. Allerdings ist jede „Umbruchzeit“ auch ein Kraftakt im wahrsten Sinne des Wortes, das heißt, es ist auch Kraft notwendig – Stichwort Frühjahrmüdigkeit. In diesen Zeiten, also im Frühjahr und Herbst sind die Lebewesen sensibler und offener für Einflüsse jeglicher Art. Das ist die beste Zeit, für Entschlackung auf körperlicher und möglichst auch auf geistiger und seelischer Ebene, z.B. eine Kräuter-Frühjahrskur oder durch das Loswerden des Winterspecks.

    Auch Krankenheiten und Allergien können erwachen

    Aber auch die Krankheiten haben in dieser Zeit gute Chancen, Schlupflöcher im Immunsystem zu finden. Deshalb gibt es in diesen Zeiten auch häufig Grippewellen und Ähnliches. Auch die Herz-Kreislauf- Ebene ist anfälliger.
    Bei einigen Menschen erwachen leider auch die ungeliebten Allergien auf Pollen, die natürlich nun wieder vermehrter herumfliegen.

    Doch wissenschaftliche Forschungen ergaben tröstlicherweise, dass diese Menschen ein zwar überschießendes aber eben auch starkes Immunsystem haben und seltener an Krebs erkranken als Nichtallergiker. Auch aus diesem Grund sollten Sie, wenn Sie unter so einer Allergie leiden, nicht zur chemischen „Keule“ greifen und um jeden Preis kurzfristige Symptomfreiheit herzustellen zu versuchen.
    Denn auch dies ergaben andere wissenschaftliche Studien und insbesondere jahrelange Erfahrung von Allergologen, das bei Langzeiteinnnahme chemischer bzw. synthetischer Medikamente, besonders cortisonhaltiger Medikamente, das Immun- und Lymphsystem so desorientiert und geschädigt wird, das eine natürliche und ganzheitliche Behandlung kaum noch möglich ist. Dabei sind es gerade diese Behandlungen, die Methoden der Homöopathie, der mentalen Therapien wie Hypnose und Geistheilung, Biokybernetik Mindmorphing und ähnlicher, auch Bioresonanzverfahren anwenden, die wirkliche Linderung bis Heilung bewirken.

    Eine sehr gute Gesundheitsvorsorge bzw. Hilfe zur Wiederherstellung kann eine Frühjahrskur mit Kräutern sein. Wenn Sie in relativ guter Verfassung sind, kann ein Frühjahrsfasten dazu Ihren Körper und auch die Seele sehr entlasten, entgiften und verjüngen.

    Einfache Kräuter-Frühjahrskur

    Das beliebteste Argument – keine Zeit – das gern angeführt wird, um gesund erhaltende oder wiederherstellende Maßnahmen zu vermeiden, kann mit einer einfachen Frühjahrskur entkräftet werden.

    Die wirksamsten Kräuter, die zur Entgiftung, Entschlackung und somit zur Gesundheit, dem Abbauen der allseits vorhandenen Übersäuerung verwendet werden können, wachsen in unseren Briten überall. Wer wirklich keine Zeit für einen Ausflug in die Natur und zum Pflücken der Kräuter hat, kann sie immer noch in der Apotheke um die Ecke erwerben.
    Zwar wachsen diese Pflanzen auch in den Städten an jedem fei liegenden Erdstückchen, sofern sie nicht gleich ausgerottet, teilweise sogar mittels Brenner ausgemerzt werden, doch dort sammeln sich natürlich die Abgase der Fahrzeuge und Industriebetriebe in den Pflanzenteilen an.

    Deshalb sollten Sie möglichst die Kräuter in abgelegeneren Gegenden sammeln. Aber auch die Nähe von intensiv betriebener Landwirtschaft ist wegen der  anfallender Gülle und dem einseitigen Auslaugen der Böden zu meiden. Wichtig ist in jedem Fall das gründliche Waschen vor dem Verzehr.

    Welche Kräuter eigenen sich nun am Besten für eine Frühjahrskur?

      • Brennnessel: Eines der am stärksten entgiftenden Kräuter ist die Brennessel (Urtica dioica). Sie treibt Stoffwechselschlacken aus, dient der Blutbildung durch den hohen Eisengehalt, regt zu vermehrter Harnausscheidung an und putzt außerdem den gesamten Verdauungstrakt. Sie regt die Abwehrkräfte an und kann bei kurmäßiger Anwendung Gicht, alle Arten von rheumatischen Erkrankungen, Nierengries, Hautprobleme und Allergien lindern.  Besonders intensiv wirken die jungen Pflanzen, die auch noch nicht so stark brennen beim Pflücken. Sie können wie Spinat zubereitet werden, allerdings sollte dies nicht mehr als einmal pro Woche geschehen, um die Nieren nicht zu überlasten. Brennesseltee dagegen können Sie täglich bis zu 5 Tassen im Frühjahr trinken, wenn Sie nicht unter Ödemen oder Herzkrankheiten leiden bei denen Sie auf Wasseransammlungen achten sollen. Sinnvoll ist dabei immer, langsam zu beginnen und allmählich zu steigern. Auch äußerlich hilft die Brennessel bei  Gicht und allen Arten von rheumatischen Erkrankungen durch Bestreichen oder  Aufschlagen auf die Haut, auch wenn es brennt- gerade dadurch tritt die Heilwirkung ein.
      • Löwenzahn: Auch der leuchtend gelbe Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist eines der bewährtsten und wie die Brennessel auch, seit der Antike geschätzten Heilmittel. Gemäß seiner Farbe hilft er besonders der Leber und Galle bei ihren Entgiftungsgeschäften. Der Volksglaube, dass die Stengel giftig sind ist schlicht falsch. Sie können bedenkenlos alle Teile der Pflanze verwenden. Sie wirkt  zusätzlich blutreinigend sowie stoffwechselumstimmend, und –anregend. Sie können die jungen Pflanzenteile, wie in Frankreich beliebt, in den Salat mischen oder Tee zubereiten.
      • Schachtelhalm: Ein ebenso wirksames Heilkraut ist der Schachtelhalm, auch Zinnkraut genannt (Equisetum arvense), der meist auf Äckern wächst (Achtung! Es gibt auch eine giftige Art, die meistens an Sümpfen und nassen Wiesen wächst (Equisetum palustre)). Gemäß seiner Signatur, seines skelettartigen Aussehens, ist er auch für unsere Knochen, Knorpel, Haare, Nägel und Zähne sehr wertvoll. Er enthält sehr viele Mineralstoffe, insbesondere Kieselsäure, die essentiell für o. g. Strukturen und die Wundheilung ist. Außerdem stärkt er das mit diesen verbundene Organ, die Niere. Deshalb wirkt Zinnkraut auch bei Nierengries, allgemein bei entzündlichen Prozessen der Niere und Harnwege sowie der Haut, Gicht, Rheuma, Arthritis und Arthrose. Curanderos (weise berufene Heiler) aus Mittel- bzw. Südamerika setzen die Pflanze- die dort im Urwald wächst, auch bei Allergien ein. Sie können Tee und unterstützend Sitzbäder daraus bereiten.
      • Bärlauch: Inzwischen zu recht wieder sehr beliebt ist der Bärlauch, der auch in vielen Wäldern wächst. Als wilder Verwandter des Knoblauchs hat er wie dieser auch, eine sehr gesundheitsfördernde Wirkung. Er reinigt, entgiftet und regt die Verdauung sehr gut an. Auch er kann als Salatzutat oder als Tee zubereitet werden. Ideal sind auch Teezubereitungen,bei denen Sie die Kräuter mischen. Gut dazu passen auch junge Birkenblätter, Weißdornblätter und Blüten für Herz und Kreislauf, Brombeerblätter und später die sehr gesunden Holunderblüten.

    Brunnenkresse: Ein sehr interessantes Kraut ist auch die Brunnenkresse, deren Aminosäurenzusammensetzung der von Sojabohnen nahe kommt. Sie enthält sehr viele Spurenelemente und kann Salate sowie alle Gerichte abrunden. Auch sie dient der Leber und Galle zur Stärkung und Unterstützung der Entgiftung.

    Daneben gibt es noch eine Viehzahl weiterer wohltätiger Wildkräuter für eine Frühjarkur.