Ist der Body-Mass-Index wirklich das Maß aller Übergewichtigen?

    on Green Puzzle. Health Concept.

    (BMI – auch Körpermasseindex (KMI), Kaup-Index, Körpermassenzahl (KMZ), Quételet-Index oder einfach Body Mass Index )

    Um eine einheitliche Bewertung des Körpergewichtes im Verhältnis zur Größe eines Menschen zu ermöglichen, wurde der so genannte Body Mass Index eingeführt.

    Entwickler des Body Mass Index war Adolphe Quételet im Jahre 1871. Der Zweck war hauptsächlich, Übergewicht zu definieren und somit zu veranschaulichen und Maßnahmen dagegen zu motivieren. Allerdings berücksichtigt der allgemeine Body Mass Index weder Typ, Statur, Alter, körperliche Tätigkeit noch die Zusammensetzung der Masse aus Knochen und Fett sowie Muskeln.

    Die Formel des Body Mass Index

    Der Body Mass Index ergibt sich aus dem Verhältnis der Körpermasse m (Gewicht in kg) und dem Quadrat der Körpergröße l (in m).

    Die Formel lautet also: BMI= m/l², also z.B.  75 kg : (1,75 m x 1,75 m).  Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert eine durchschnittlichen Body Mass Index (BMI) mit 18,5 kg/m² bis 24,99 kg/m².

    Ab 30 kg/m² soll das Übergewicht laut WHO behandelt werden.

    Weitere Infos und Rechner zur Bestimmung des Body Mass Index finden Sie unter folgenden Links:

    Body Mass – Index mit Interpretationsspielräumen

    Bei der Interpretation des Body Mass Index spielt allerdings das Geschlecht und Alter ein Rolle. Deshalb gibt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) unterschiedliche Richtwerte für Frauen und Männer heraus. Diese lauten: bei Frauen von 19 bis 24 kg/m², bei Männern von 20 bis 25 kg/m². Außerdem wird in Altersklassen unterteilt: Mit steigendem Alter nimmt auch der Body Mass Index zu.

    Es muss  zwingend die persönliche Situation, das Verhältnis von Fett und Muskelmasse sowie Knochenmasse berücksichtigt werden.

    Ein Sportler wiegt unter Umständen genauso viel wie ein körperlich inaktiver Mensch obwohl die Masse mehr auf Muskeln und Knochen sowie straffes Bindegewebe verteilt und gesund ist, während der Inaktive erhebliche ungesunde Fettmasse aufweisen kann.

    Wie realistisch ist der Body Mass Index (BMI)?

    Deshalb ist der Body Mass Index nur begrenzt zur realistischen Beurteilung von Ideal- oder Übergewicht geeignet.

    Neuerdings beurteilen Ärzte viel mehr das Bauchfett als Bewertungsfaktor für die gesundheitlichen Risiken des Übergewichtes.

    Es hat sich statistisch ergeben, dass das Bauchfett proportional zum Diabetesrisiko und Herzinfarktrisiko gesehen werden kann.

    Was bedeutet der Body Mass Index für Sie persönlich?

    Gut geeignet ist der Body Mass Index für gröbere Statistiken, die über längere Zeit (Jahre) hinweg eine Entwicklung beobachten sollen. So kann man sehen, dass in den letzten ca. 10 Jahren das durchschnittliche Aufkommen von Übergewicht um ca. 7% zugenommen hat.

    Zur Beurteilung Ihrer persönlichen Situation bei Übergewicht, vor allem im Übergangsbereich bis BMI 30 ist der Body-Mass-Index alleine nicht aussagekrätig.

    Allgemein gültige Formeln und Maßstäbe werden auch beim Thema Übergewicht der Individualität des einzelnen Menschen nicht immer gerecht. Was Ihr persönliches gesundes Wohlfühlgewicht ist, sagt Ihnen der Body-Mass-Index nicht. Vielleicht finden Sie dazu Anregungen in unseren weiteren Artikeln zum Thema Abnehmen.

    Bildnachweis: © by tashatuvango  / Fotolia.com
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