Die Phase nach dem Fasten oder Nahrungsumstellung um Abzunehmen

    Ernaehrungsumstellung-Fasten_45556322Ganz wichtig ist die Phase nach dem Fasten – bzw. wenn Sie nicht fasten – die Umstellung Ihrer Ernährung bzw. Lebensweise um Abzunehmen.
    Ihr Stoffwechsel ist durch das Fasten optimal vorbereitet, um eine Ernährung mit etwas verminderter Kalorienmenge aber ausreichender Nährstoffzufuhr umsetzen zu können.
    Wenn Sie nicht gefastet haben, sollten Sie die Ernährungsumstellung langsam angehen. Das dauert zwar – aber bei abrupter Umstellung ist die Gefahr größer, dass es nicht durchgehalten wird.

    Analysieren und dokumentieren Ihre Nahrungsaufnahme

    Das heißt, Sie analysieren und dokumentieren Ihre Nahrungsaufnahme wie im vorigen Beitrag beschrieben. Dann suchen Sie die Nahrungsmittel aus, die am ungesündesten bzw. Ihre Schwachpunkte sind. Das sind meist Süßigkeiten zuckerhaltige Getränke und fettige Wurst, Frittiertes, Paniertes usw. überhaupt zuckerhaltige, stärke- und weißmehlhaltige Produkte, Sie kennen Ihre Schwachpunkte am besten. Dies streichen Sie nach und nach konsequent aus Ihrem Speiseplan, bis sie verschwunden sind.

    Natürlich ersetzen Sie sie, wie schon erwähnt durch Gemüse, Obst und ab und zu mageres Eiweißhaltiges und Nüsse. Dabei verringern Sie mit den übrig gebliebenen (gesunden) Lebensmitteln die Kalorienzufuhr auf die Ausgangsmenge (ca. 1000 kcal.).
    Stellen Sie sich dann (nach mindestens 14 Tagen und wenn ein Erfolg sichtbar ist) eine langsam steigende Nährstoffzufuhr zusammen, bei der alle Vitamine und Mineralstoffe aufgefüllt werden aber nicht die Fettzellen. Informieren Sie sich über die Zusammensetzung einzelner Nahrungsmittel. Besonders die „leeren“ Kalorien wie Stärke, Zucker und Weißmehlprodukte, sollten Sie nun weiter meiden. Ihr Darm erkennt diese nämlich sofort und meldet ans Gehirn (mittels Hormonen, Botenstoffen) geringere oder minderwertige Nahrungszufuhr- also für Nachschub sorgen, Hungergefühl erzeugen.

    Gezielt nährstoffhaltige bzw. vitamin- und mineralreiche Lebensmittel aussuchen

    Suchen Sie deshalb gezielt nährstoffhaltige bzw. vitamin- und mineralreiche Lebensmittel aus. Stellen Sie jeweils für 14 Tage einen etwas gesteigerten Plan zusammen und beobachten sowie dokumentieren Sie den Erfolg. Steigern Sie die Kalorienzufuhr nur soweit, dass Sie noch abnehmen. (Empfohlen werden Mengen von ca. 100 kcal/Woche)

    Das heißt auch, dass Ihre Bewegung nicht nachlassen, mit minimal steigernder Kalorienzufuhr und schwindendem Gewicht sogar kräftiger werden darf und sollte. Aufkommende Hungergefühle können Sie immer mit Gemüse oder Obst (aber auch nicht immer mit Bananen) und Mineralwasser oder ungesüßtem Tee stillen. Meistens hat sich der Appetit schon umgestellt, der Heißhunger auf Süßes verschwindet.
    Steigern Sie Ihre Nahrungszufuhr nur sehr langsam und allmählich. Achten Sie dabei auf ausgewogene Mischkost. Das heißt, Sie brauchen sich nichts verbieten.
    Doch wiederholen Sie Ihre positiven Affirmationen und gehen Sie mit Verstand an Lebensmitteleinkäufe.

    Überhaupt sollten Sie nie mit hungrigem Magen einkaufen gehen, das führt zu Hamsterkäufen, die dann wiederum dazu verleiten, diese Dinge dann auch verbrauchen zu wollen.

    (Man kann ja nichts verkommen lassen… – eine der beliebtesten Ausreden für zusätzliche Häppchen.)
    Sie sollten jedoch überwiegend Gemüse, roh und gekocht, Obst, Hülsenfrüchte, Pflanzenfette, Fisch, Vollkornprodukte und wenn Sie mögen, mageres Fleisch essen, wobei die Empfehlung der bekannten Gesellschaften für Gesundheit und Ernährung weltweit bei zweimal die Woche liegt. Dabei inbegriffen sind Wurstwaren.
    Achten Sie auf die Menge und notieren oder fotografieren Sie weiterhin alles.

    Wenn Sie diszipliniert sind und sich an Ihren Plan halten, stellen sich zwangsläufig Erfolge ein. Stellen Sie aber nicht zu hohe Erwartungen bzw. Ziele in zu kurzer Zeit.

    Das Abnehmen sollte langsam und natürlich vorgehen um dem Körper aber auch der Seele einerseits nicht zu viel zuzumuten, andererseits auch, um der Haut die Zeit zu geben sich dem neuen Volumen anzupassen. Auch hier helfen gezielte gymnastische Übungen und Bürstenmassage (mit einer Naturhaarbürste von den Extremitäten zum Bauch hin, dass stärkt den Lymphfluss und Stoffwechsel gleichzeitig). Auch Wechselduschen straffen die Haut. Durch regelmäßigen Sport erstarken auch Ihre Muskeln, was ebenso das Bindegewebe und die Haut strafft.

    Hungergefühl- echt oder nicht?

    Bei vielen Menschen mit Gewichtsproblemen ist das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl nicht wahrnehmbar. Bei Adipositas ist es manchmal sogar so krankhaft verändert, dass der Hormonspiegel dies anzeigt (Hunger- und Sättigungsgefühl und Hormone hängen eng zusammen). Sie müssen sich immer wieder diesen Mechanismus in Erinnerung rufen.

    Auch wenn Sie keine Fastenkur machten, nach einiger Zeit Ihrer Ernährungsumstellung erfahren auch Sie, was das natürliche Hungergefühl ist und lernen zu unterscheiden zwischen diesem und dem Appetit oder Heißhunger auf Etwas. Sie lernen auch darauf zu hören, wenn Sie satt sind und dann auch wirklich aufzuhören zu essen. Hier liegt auch wieder in der disziplinierten Übung der Meister. Denken Sie täglich an Ihre positiven Affirmationen und achten Sie auf die Botschaften Ihres Körpers. Wenn Sie das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl gut wahrnehmen können (aber erst dann), richten Sie sich einfach danach.

    Das heißt, es kann durchaus sein, dass Sie zu den üblichen Mahlzeiten eben keinen Hunger haben und dann auch nichts essen brauchen. Essen Sie nicht nur weil es Zeit ist. Jeder Mensch hat seinen eigenen Biorhythmus.

    Meistens ist es antrainiert, z. B. genau um 12 Uhr Mittag essen zu müssen. Sensibilisieren Sie Ihre Wahrnehmung, Ihr Körper weiß inzwischen und sagt Ihnen, was er braucht. Warten Sie auch nicht zu lange, wenn Sie ein natürliches Hungergefühl haben, mit dem Essen. Denn wenn Sie es zu sehr hinauszögern, essen Sie dann schnell zu viel weil der Hunger dann zu groß wird. Bei Fastenzeiten oder wenn die Möglichkeit des Essens nicht gegeben ist, hört das Hungergefühl nach der akuten Phase von allein wieder auf.
    Natürlich kommt dann irgendwann auch mal die Botschaft: Diese Leckerei muss es jetzt unbedingt sein! Dann soll es EINMAL eben auch so sein. Aber lassen Sie es nicht die Regel werden. Lernen Sie, zwischen Hunger und Appetit deutlich zu unterscheiden. Kompensieren Sie gelegentlich vorkommende „Sünden“ dann eben mit einer aktiven sportlichen Tätigkeit.
    Machen Sie sich selbst klar, dass Sie nicht verzichten sondern sich selbst etwas Gutes tun, wenn Sie Süßigkeiten, Knabbereien u. a. Kalorienbomben stark limitieren.

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