Mehr Energie und Harmonie durch Runen – Übungen

    Runen - Einfache Buchstaben oder mystische Rituale

    Die Runen sind seit Jahrhunderten bekannt und geheimnisumwittert. Ihre genaue Herkunft ist bis heute nicht erforscht. Auch der eigentlicher Zweck der Runen liegt ebenso im Dunkeln. Zeitweise wurden die Runen zu einfachen Schriftzeichen zwecks Kommunikation und Informationsübermittelung degradiert oder gar während er NS-Zeit zu entarteten Zwecken missbraucht- aber darin ist sich die Forschung zumindest einig, einfache Buchstaben waren die Runen von Beginn an niemals.

    Höchstwahrscheinlich waren und sind die Runen „magische“ Ritualsymbole deren tieferer Inhalt und uralte Weisheit sich dem heutigen allgemeinen Bewusstsein kaum noch erschließt. Runen wurden früher zu Ritualen jeglicher Art verwendet. Die beste Art war natürlich die Heilung und dabei sollen sie sehr erfolgreich gewesen sein – in den richtigen Händen .

    Die Runen haben Einfluss auf die Gesundheit

    Neue Forschungsergebnisse aus der Biofeedback- und Gehirnforschung bescheinigten den körperlichen Runen – Übungen, die einfach von Jedem zu absolvieren sind, tatsächlich besondere Auswirkungen auf den energetischen Zustand des Gehirns und der Energieströme im Körper allgemein. Sie helfen Blockaden zu beseitigen und Körper sowie Geist wirkungsvoll zu entspannen. Die Runen sollen die Energie wieder richtig fließen lassen. Interessant ist auch, dass sie besonders wirkungsvoll waren, wenn der Übende in Richtung Westen stand. Eine messbare Steigerung des [intlink id=“718″ type=“post“]Energieflusses[/intlink] um ca. 30% war allein dadurch zu messen.

    1. Übung: Die U(r) oder Uruz- Runen

    Diese Runen symbolisieren die (Erkenntnis der) Urkräfte, des Universums. Sie fördert die „Erdung“ und regt die Nerven im Gehirn und Gehör an und ist gut fürs Herz.
    Beugen Sie sich ausatmend aus dem Stand vornüber zum Boden. Die Arme und der Kopf hängen locker, die Fingerspitzen können, müssen aber nicht, den Boden berühren. Bleiben Sie für ca. 10 Atemzüge so, verlagern Sie das Gewicht eher in Richtung Hände. Die Haltezeit sollten Sie bei mehr Übung dann steigern so weit es geht und angenehm ist. Wichtig ist das gleichmäßige Atmen dabei. Eine Steigerung ist durch das Intonieren des Lautes U zu erreichen.
    Gehen Sie aus dieser Haltung nahtlos in die nächste Position über.

    2. Übung: Die I(s)-Runen

    Dies sind die Runen des Ichs, des Selbst- Bewusstseins, sowie der Selbstbeherrschung
    Aus dem geraden Stand heraus heben Sie die Arme in gleichbleibendem Abstand senkrecht nach oben über den Kopf, bis sie eine Linie mit dem Körper bilden. Die Fingerspitzen weisen in den Himmel wobei die Handflächen einander zugewandt sind. Die Füße stehen im rechten Winkel zueinander. Halten Sie es wieder mindestens 10 Atemzüge lang, möglichst länger. Eine Steigerung ist durch das Intonieren des Lautes i zu erreichen. Gehen Sie aus dieser Haltung nahtlos in die nächste Position über.

    3. Übung: Die Man- oder auch Elhaz- Runen, Y-Stellung

    Sie symbolisiert die geistigen Kräfte des Aufstiegs in neue Dimensionen und verbindet mit kosmischen, göttlichen Kräften.
    Die Arme werden seitlich schräg nach oben gehalten. D.h. aus der vorigen Position nur etwas gesenkt, so dass Sie ein Y darstellen. Halten Sie es wieder mindestens 10 Atemzüge lang, möglichst länger. Eine Steigerung ist durch das Intonieren des Lautes Y oder Yr zu erreichen.
    Gehen Sie aus dieser wieder Haltung nahtlos in die nächste Position über.

    4. Übung: Die F(a) oder Fehu- Runen

    Einerseits symbolisieren diese Runen das zeugende  Urfeuer- somit auch Wachstum, den Besitz und die Fülle, andererseits auch deren Vergänglichkeit.
    Aus dem vorigen Stand werden die Arme nach vorn geführt. Sie sind parallel zueinander und schräg nach oben gerichtet wobei der linke Arm/ die Hand etwas höher als der rechte ist. Die Handflächen sind einander zugewandt. Der Mittelfinger und der Daumen einer Hand berühren sich an den Spitzen.
    Halten Sie es wieder mindestens 10 Atemzüge lang, möglichst länger. Eine Steigerung ist durch das Geräusch des ffff zu erreichen. Danach lockern Sie bewusst die Schultern und Arme sowie den Nacken.

    5. Übung: Die T(yr) oder Tiwaz- Runen

    Sie symbolisiert das Gegensatzpaar Geist-Materie- somit auch das ewige Wechselspiel und den aktiven energischen Einsatz für Gerechtigkeit
    Im aufrechten Stand werden die Arme mit den Handflächen nach unten schräg seitlich neben dem Körper gehalten(wie ein umgekehrtes Y).
    Halten Sie es wieder mindestens 10 Atemzüge lang, möglichst länger. Eine Steigerung ist durch das Geräusch des ttttt tyr zu erreichen.

    6. Übung: Zur W(unjo) Runen

    Sie soll einerseits die fruchtbare, konstruktive Einheit im Ganzen- speziell auch in Gemeinschaften familiärer oder kollektiver Art, den ewigen Kreislauf, andererseits aber auch den Gegensatz versinnbildlichen und harmonisieren.
    Aus der vorhergehenden Position legen Sie die Arme hierbei bis zum gewinkelten Ellenbogen zunächst an den Körper, die gestreckten Hände werden dabei- parallel einander zugewandt- in Augenhöhe empor gehoben (als hielten Sie etwas Breites vor Augen). Dann lassen Sie ausatmend die rechte Hand wie bei einem Karatekampf blitzartig zur Seite schnellen (parallel zum Boden)- mit der Handkante die Luft schneidend, die Handfläche zeigt dann nach unten.
    Das Ganze wiederholen Sie mit der linken Hand.

    Anschließend lockern Sie wieder bewusst alle Muskeln und atmen dabei gleichmäßig und ruhig tief ein und aus.
    Konzentrieren Sie sich auf den Energiefluss durch den Körper. Es hilft dabei sehr, sich einen geraden Kanal, Säule oder Ähnliches durch den Körper hindurch (Fuß bis Kopf, besonders Rumpf bis Kopf) vorzustellen.

    Bei wiederholtem Üben verbessert sich deutlich die Vitalität und Gesundheit.
    Gehören energetische Übungen wie z.B. die Runen bei Ihnen auch schon zum täglichen Wohlfühlprogramm?

    Runen helfen, Ihre Energien zu bündeln.

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