Die Zistrose – eine erstaunliche Heilpflanze

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    Für den einen ist sie lediglich eine zarte Pflanze, die sich auf jedem Kalkboden heimisch fühlt, für den anderen ist sie eher eine Wunderwaffe gegen Viren und Bakterien. Die Rede ist von der Zistrose, genauer gesagt von der graubehaarten Zistrose aus der großen Familie der Zistrosengewächse. Wer sich in den Ländern des Mittelmeeres oder der Kanarischen Inseln vom Strand entfernt und sich auf Schusters Rappen in die naturbelassene Landschaft begibt, der wird häufig diese Zistrosen antreffen.

    Auf der grünen kanarischen Insel La Palma erfreut sie den Wanderer auf vulkanischem Boden noch in Höhen bis zu zweitausend Metern. Dass ihr aber der Ruf der heilenden Wirkung vorauseilt, wissen nur die wenigsten.

    Ein Juwel aus der "Apotheke Gottes"

    Ihre Sträucher sind stets grün, buschig oder verzweigt und wenn sich dann im Frühling ihre Knospen öffnen, bilden sich viele kleine Blüten. Bei der graubehaarten Zistrose, deren lateinischer Name “Cistus incanus” lautet, haben die violetten Blüten ein orangefarbenes Zentrum. Die Blätter dieser Pflanzen bekommen einen sehr feinen Harz-Überzug, der als Ladanum bekannt ist und der Überlieferung nach der biblischen Myrrhe entspricht.
    Schon im Mittelalter war der Arzt und Philosoph Paracelsus von der Heilkraft der Natur überzeugt.

    “Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen. Sehet Euch um und schöpft aus der Apotheke Gottes”,

    soll er einmal gesagt haben. Es ist nicht überliefert, ob er dabei unter anderem an die Zistrose dachte, von der man heute weiß, dass sie unter anderem ein hilfreiches Mittel gegen Erkältungskrankheiten und Grippe ist und ein Juwel aus der "Apotheke Gottes" darstellt.

    Als Heilmittel bekannt seit der der Antike

    Bekannt ist vielmehr, dass die Griechen schon vor Jahrhunderten aus der Cistus incanus einen schmackhaften Haustee herstellten, der innerlich und äußerlich Anwendung finden kann. Während der Epoche der Hochkultur im alten Ägypten wurde Harz der Zistrose sogar als Schönheitsmittel benutzt.

    Vielfältige Heilwirkungen nachgewiesen

    Die Wissenschaft hat den Beweis dafür geliefert, dass die in den Blättern der Zistrose enthaltenen Gerbstoffe eine adstringierende, also zusammenziehende Wirkung haben. Sie verändern Eiweiße des Körpers, bis diese weitgehend ohne Funktion sind. Dadurch kann sich zum Beispiel über Wunden und Schleimhäute eine Schutzschicht bilden, die dem Heilungsprozess förderlich ist. Die aus den Zistrosen gewonnenen Mittel kommen aber auch bei Neurodermitis und selbst bei Durchfallerscheinungen zum Einsatz.

    Wirksam bei Erkältung und Grippe

    Dass der Extrakt von Blättern und Zweigen der Zistrose aber auch das Immunsystem stärkt, ist in Mitteleuropa erst seit wenigen Jahrzehnten bekannt. Wer die Zistrose als Tee zu sich nimmt, wird feststellen, dass Infektionskrankheiten sehr bald ihre Heftigkeit verlieren, dass der Husten nachlässt und sich der Schleim löst. Die Erreger der Influenza werden durch diese Wunderwaffe bekämpft, ehe sie sich ausbreiten können. Prophylaktisch soll der Tee spätestens zwei Tage nach dem Auftreten der ersten Erkältungssymptome eingenommen werden, was zur Folge hat, dass die Anbindung der Viren an die Zellen der Schleimhäute rechtzeitig unterbunden wird.


    Eine heilsame Wirkung der Pflanze ist außerdem bei Entzündungsherden im Mund- und Rachenraum bewiesen. Sie soll nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auch ihren Beitrag dazu liefern, Schwermetalle – wie Kadmium – aus dem Körper zu schlämmen und diese durch die Wirkstoffe der Zistrose im Magen und Darm zu neutralisieren.

    Zweifellos ist die Zistrose bei Erkältungskrankheiten die bessere Alternative zu Antibiotika und ein traditionelles Heilmittel.

    In Form von Salben findet es auch Zuspruch bei der Bekämpfung der unangenehmen und weitverbreiteten Herpes-Simplex-Viren. Auch bei einer schmerzhaften Gürtelrose empfanden die Patienten Linderung durch das Auftragen dieser Salbe.


    Am weitesten verbreitet ist allerdings der Zistrosentee. Um ihn zu konsumieren, wird ein Esslöffel (2 Gramm) des Krauts mit heißem Wasser übergossen. Für den Inhalt einer Tasse benötigt die Mischung – je nach Geschmack – bis zu fünf Minuten Zeit. Bei Bedarf sollten täglich zwei bis drei Tassen aufgebrüht werden. Risiken und Nebenwirkungen sind in Medizin und Pharmazie bisher nicht bekannt. Der fertige Tee kann im übrigen auch als Umschlag bei Hauptproblemen oder im Badewasser Anwendung finden. 


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