Die Weleda AG – Hintergründe einer außergewöhnlichen Firma

Weleda- konsequent ganzheitlich ausgerichtet

Von Beginn an mit großem Enthusiasmus aller Beteiligten zukunftsweisend entwickelt, ist die Weleda AG eine der wenigen Firmen, die tatsächlich auf eine ca. hundertjährige konsistente Firmengeschichte zurückblicken kann.

Alt

Historisches Weleda Firmengebäude in Schwäbisch Gmünd - © Weleda AG - Fotograf: Weleda Archiv

Dabei wurde die Grundphilosophie der Ganzheitlichkeit auf anthroposophischer Grundlage immer beibehalten, selbst durch schwierigste Zeiten hindurch, wie die des NS-Regimes, dem solche Philosophien mehr als suspekt waren und deshalb – offiziell - auf dem Index standen.​

Inoffiziell beordete sich allerdings z. B. ein KZ-Arzt unter strengster Geheimhaltung eine Frostschutzcreme an seine Privatadresse. Auch die kommunistisch-atheistischen Einheitswerte konnten die anthroposophischen Geistesrichtungen nicht mit sich vereinbaren. Doch auch in dieser Zeit gab es Pioniere, die trotz großer Hemmnisse aufgrund ihrer Überzeugung und schließlich durch offensichtliche Erfolge der anthroposophischen Medizin immer weiter forschten und arbeiteten. Im sozialistischen Tschechien brachte die Heilung eines schwerkranken Prominenten dann den Durchbruch, zumindest für den ausführenden Arzt Dr. Miloš Brabínek. Dieser durfte ab da auch an ausländischen Konferenzen teilnehmen und konnte die anthroposophische Medizin weiter etablieren und entwickeln.

Was ist das Besondere an der anthroposophischen, ganzheitlichen Arbeitsweise

Insbesondere der Mensch steht im komplexen Zusammenhang mit der Natur, bzw. ist wie Pflanze und Tier ein Teil, ein Mikrokosmos von ihr im Universum. Dabei werden die Natur, die Erde und die anderen Planeten sowie Sterne beispielsweise als lebende Organismen verstanden, die sich wechselseitig nach höheren Ordnungsprinzipien beeinflussen. Der Mensch selbst ist ein kleines Universum, in dem Körper, Seele und Geist stetig interagieren und mit den umgebenden Bedingungen und Gegebenheiten ebenso.

Grundlage der Philosophie und auch der täglichen Vorgehensweise in der Medizin, der Herstellung von Kosmetika, dem biodynamischen Anbau von verwendeten Pflanzen und deren spezielle Weiterverarbeitung, der Arbeit in Waldorfschulen und in der Anthroposophischen Universität, ist die geistige Einsicht, dass alles Existierende miteinander verwoben, rhythmischen Abläufen unterliegt und von Geist erfüllt ist.

Anthroposophie: Altes Wissen für den modernen Menschen zugänglich gemacht

Dies entspricht alten hermetischen Lehren, auf deren Grundlagen schon die legendären Alchemisten, in hiesigen Breiten insbesondere der geniale Arzt Paracelsus (Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, vermutlich 1493 - 1541), arbeiteten. Da es hauptsächlich um die Erforschung dieser Wechselwirkungen mit dem Menschen geht, wurde dies Anthroposophie genannt, wobei vom altgriechischen „ἄνθρωπος ánthrōpos“ = Mensch‘ und „σοφία sophίa“ = Weisheit abgeleitet und kombiniert wurde.

Es handelt sich also um die Weisheitslehre des/ über den Menschen. Der Begriff wurde seit dem späten Mittelalter nachweislich in theologisch-, philosophisch- wissenschaftlichen Werken, z. B. von dem berühmten Philosophen, Theologen, Arzt, Alchemist und Universalgelehrten Agrippa von Nettesheim, verwendet. Bereits er betrachtete die Welt und alles in ihr Vorkommende als beseelt und sich gegenseitig beeinflussend:

„Wenn da der Weltkörper ein ganzer Körper ist, dessen Teile die Körper aller Lebewesen sind, und da, je vollkommener und edler der Weltkörper als der Körper der einzelnen Wesen ist, wäre es absurd anzunehmen, daß, wenn jedes unvollkommene Körperchen und Weltteilchen […] Leben besitzt und eine Seele hat, die ganze Welt als vollkommenster und edelster Körper weder lebe, noch eine Seele habe.“

Agrippa von Nettesheim

Der Wegbereiter der Anthroposophischen Gesellschaft (Gründungsjahr1913), aus der später (1921) die Firma Weleda hervorging, Rudolf Steiner (1861–1925), war ebenso wie die Alchemisten auf mehreren geisteswissenschaftlichen Gebieten bewandert und spirituell denkend. Er stellt die Anthroposophie als eine Wissenschaft auf, die mit den seit der Aufklärung von allem Esoterischen sich abgrenzenden Methoden und Ansichten einer „modernen“ Wissenschaft „gleichberechtigt“ in der Öffentlichkeit dastehen kann und doch um die so essentielle Komponente des Geistigen und Spirituellen erweitert ist.

„Unter Anthroposophie verstehe ich eine wissenschaftliche Erforschung der geistigen Welt, welche die Einseitigkeiten einer blossen Naturerkenntnis ebenso wie diejenigen der gewöhnlichen Mystik durchschaut und die, bevor sie den Versuch macht, in die übersinnliche Welt einzudringen, in der erkennenden Seele erst die im gewöhnlichen Bewusstsein und in der gewöhnlichen Wissenschaft noch nicht tätigen Kräfte entwickelt, welche ein solches Eindringen ermöglichen.“

Rudolf Steiner: Philosophie und Anthroposophie

Rudolf Steiner - Gründer der Weleda AG © Goetheanum Dornach, zur Verfügung gestellt von der Weleda AG Schwäbisch Gmünd.

Der große Einfluss Goethes auf Steiner

Johann Wolfgang von Goethe (1814) - Gemälde von Josef Raabe [Public domain], via Wikimedia Commons

Besonders beeinflussten Rudolf Steiner die Lehren Goethes, der ein großer ganzheitlicher Denker neben seinem dichterischen Schaffen war. Jeder kennt seine Farbenlehre, seine naturwissenschaftlichen Forschungen eher wenige. Dabei hatte / hat seine Schrift „Die Metamorphose der Pflanzen“ einen großen Einfluss in der Botanik, speziell der Morphologie und bis heute in der Genetik.

Besonders die Art der Erforschung, die verinnerlichte Betrachtung, das Hineinversetzen in die Vorgänge und deren Reflexion im Gesamtzusammenhang waren für Steiner Vorbild. Die Universität, die er gründete, nannte er deshalb Goetheanum.

Das Goetheaum (Dornach / Schweiz) - © Goetheanum - Fotografin: Charlotte Fischer

Goethes Auffassung von der Erforschung der Natur war eine gänzlich andere als die der „modernen“ Wissenschaften, die nur gelten ließen, was messbar und kausal nachvollziehbar war. So arbeiten viele Wissenschaftler auch heute noch, obwohl gerade die Quantenphysik sie eines Besseren belehrt.

Goethe war das ganzheitliche Herangehen des Forschens, das den Forscher mit einschließt, grundlegend wichtig. Er wusste, dass sich die Einzelteile nicht ohne Betrachtung des Ganzen wirklich richtig erfassen und beschreiben lassen, Messwerte lediglich Anhaltspunkte darstellen.

Die Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden. In diesem Sinne können wir von denselben Aufschlüsse über das Licht erwarten. Farben und Licht stehen zwar untereinander in dem genausten Verhältnis, aber wir müssen uns beide als der ganzen Natur angehörig denken: denn sie ist es ganz, die sich dadurch dem Sinne des Auges besonders offenbaren will.
Ebenso entdeckt sich die ganze Natur einem anderen Sinne. Man schließe das Auge, man öffne, man schärfe das Ohr, und vom leisesten Hauch bis zum wildesten Geräusch, vom einfachsten Klang bis zur höchsten Zusammenstimmung, von dem heftigsten leidenschaftlichen Schrei bis zum sanftesten Worte der Vernunft ist es nur die Natur, die spricht, ihr Dasein, ihre Kraft, ihr Leben und ihre Verhältnisse offenbart, so daß ein Blinder, dem das unendlich Sichtbare versagt ist, im Hörbaren ein unendlich Lebendiges fassen kann.
So spricht die Natur hinabwärts zu andern Sinnen, zu bekannten, verkannten, unbekannten Sinnen; so spricht sie mit sich selbst und zu uns durch tausend Erscheinungen. Dem Aufmerksamen ist sie nirgends tot noch stumm …“

Aus Goethes Farbenlehre

Goethe wollte, dass bei der wesenhaften Schau der natürlichen Phänomene, diese selbsterklärend dargestellt bzw. beschrieben werden, ohne Ursachen oder Folgen spekulierend verstandesmäßig hinzuzufügen. Lediglich die Schau der sich selbst organisierenden Kombinationen der miteinander kommunizierenden Phänomene sollte zu tieferem und umfassenderem Verständnis führen.

Damit steht seine Art der Erforschung der analytischen Art der Wissenschaften seit ca. 1900 genau entgegen. Er betont, wie andere große Wissenschaftler auch, die Wichtigkeit der Intuition und Spiritualität in der Forschung und Wissenschaft.

„Die Bläue des Himmels ist selber schon Theorie, man suche nur nichts hinter ihr.“

Aus Goethes Farbenlehre

Dabei sollte allerdings mit Genauigkeit, Disziplin und äußerster Konzentration bei der Erfassung der Phänomene und Abläufe vorgegangen werden. So wie ein Mathematiker oder Geometer Schritt für Schritt eine Gleichung aufstellt, sollte die Vorgehensweise wissenschaftlich nachvollziehbar sein.

Die Hypothese sollte aus dieser Art selbst entstehen, statt vorher oder nachher verstandesmäßig aufgestellt zu werden. Phänomene bzw. Fakten sollten in ihrer stetigen Wiederkehr und den sie beeinflussenden Bedingungen betrachtet, von einzelnen Irritationen und Abweichungen gereinigt und auf das Urphänomen heruntergebrochen werden, um das Wesen zu begreifen.

Damit steht seine Art der Erforschung der analytischen Art der Wissenschaften seit ca. 1900 genau entgegen. Er betont, wie andere große Wissenschaftler auch, die Wichtigkeit der Intuition und Spiritualität in der Forschung und Wissenschaft.

Dabei ist Goethe klar, dass selbstverständlich der gegenwärtige Zustand des Forschenden selbst immer in die Betrachtung mit einfließt. Darüberhinaus wird der Zustand des Forschenden von vielen Kräften beeinflusst, insbesondere werden Planetenkräfte, wie bei den Alchemisten genannt. Das dies Einflüsse sind, die man kaum oder wenn nur mit extremem Aufwand messen könnte, versteht sich von selbst.

„Denn da der Beobachter nie das reine Phänomen mit Augen sieht, sondern vieles von seiner Geistesstimmung, von der Stimmung des Organs im Augenblick, von Licht, Luft, Witterung, Körpern, Behandlung und tausend andern Umständen abhängt, so ist ein Meer auszutrinken, wenn man sich an die Individualität des Phänomens halten und diese beobachten, messen, wägen und beschreiben will.“

Aus Goethe, Erfahrung und Wissenschaft

Das heute bekannte Doppelspaltexperiment gibt ihm vollständig recht. Es beweist, dass die Art des Beobachtens und Messens sehr wohl nicht so objektiv und unanfechtbar ist wie bis dato behauptet, sondern sich dadurch tatsächlich Änderungen in der Eigenschaft der Teilchen ergeben. Dass alchemistische Heilmittel und Methoden eine ganz außergewöhnliche Wirkung haben, hatte Goethe am eigenen Leib erfahren dürfen.

Er schwebte in seiner Jugend in Lebensgefahr durch eine schwere Krankheit, von der er nach eigenen Angaben durch ein geheimnisvolles Elixier geheilt wurde. Allerdings wollte der behandelnde Arzt weder über das Elixier noch über seine unorthodoxen bzw. der schulmedizinischen Meinung offenbar abgehenden Methoden etwas verlautbart wissen. Jedenfalls dürfte die nachhaltige Genesung auch einen ebensolchen Eindruck in Goethes Anschauungen hinterlassen haben. (Quelle: Dr. Michaela Dane, „Die Heilgeheimnisse des Paracelsus“, S. 144)

Der heute noch üblichen Sezierung, Abspaltung einzelner Teile und deren ausschließlicher Betrachtung und Nutzung ohne Beachtung des Gesamtzusammenhanges trat er entschieden entgegen. Er wusste außerdem, dass auch die Summe aller Teile noch nicht das Ganze ergibt.

„Das ist die Eigenschaft der Dinge: Natürlichem genügt das Weltall kaum, Was künstlich ist, verlangt geschlossnen Raum.“

Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Laboratorium

Ganz nach hermetischen bzw. alchemistischen Lehren vertrat er auch Leitgedanken wie Polarität und Steigerung, Trennung und Wiedervereinigung als Triebkräfte der Natur und als Methoden zur Veredlung im Geistigen. Aus der geistigen Betrachtung eines Phänomens, zusätzlich zur sinnlichen Wahrnehmung und der aufmerksamen geistigen sowie intuitiven Aufnahme aller Begleiterscheinungen soll zum Urphänomen vorgedrungen werden.

Dieses ist dann immer wieder auf seine Richtigkeit hin zu überprüfen und wird so im Laufe vieler Vergleiche und Reflexionen zu einem vergeistigten Wissen über dieses Phänomen. Man könnte auch sagen, dass nicht nur mit Intellekt sondern mit dem Herzen und der Intuition betrachtet und sich in das Phänomen immer wieder und zu verschiedenen Zeiten/ Begleitumständen hineinversetzt werden soll.

„… der Begriff von Polarität und von Steigerung, jene der Materie, insofern wir sie materiell, diese ihr dagegen, insofern wir sie geistig denken, angehörig; jene ist in immerwährendem Anziehen und Abstoßen, diese in immerstrebendem Aufsteigen.
Weil aber die Materie nie ohne Geist, der Geist nie ohne Materie existiert und wirksam sein kann, so vermag auch die Materie sich zu steigern, so wie sichs der Geist nicht nehmen lässt, anzuziehen und abzustoßen; wie derjenige nur allein zu denken vermag, der genugsam getrennt hat, um zu verbinden, genugsam verbunden hat, um wieder trennen zu mögen.“

( Goethe: Erläuterung zu dem aphoristischen Aufsatz 'Die Natur' an den Kanzler von Müller vom 24. Mai 1828)

Denken soll von ganzheitlicher Wahrnehmung durchdrungen sein und ebenso umgekehrt. So soll ein geistiges Erfassen entstehen, dass weit über die reine Erfassung der Fakten und Eigenschaften hinausgeht. Daraus folgt, dass jeder Einfluss, der in irgendeiner Weise auf den Mensch bzw. das Phänomen/ Produkt wirkt, dieses verändert.

Wenn man diese Einflüsse und das Wesen erkennt, hat man einige gute Mittel zur Verbesserung und Veredlung zur Hand und kann umgekehrt Verschlechterung vermeiden.

Die Philosophie hinter der Weleda AG und anderen Zweigen der Anthroposophie

Diese Art Goethescher Anschauung wurde von Steiner begeistert angenommen und beeinflusste folgerichtig seine gesamte Arbeit.

„Dem Denken ist jene Seite der Wirklichkeit zugänglich, von der ein bloßes Sinnenwesen nie etwas erfahren würde. Nicht die Sinnlichkeit wiederzukäuen ist es da, sondern das zu durchdringen, was dieser verborgen ist.
Die Wahrnehmung der Sinne liefert nur eine Seite der Wirklichkeit. Die andere Seite ist die denkende Erfassung der Welt.“

Rudolf Steiner: Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung ...

„Unter Anthroposophie verstehe ich eine wissenschaftliche Erforschung der geistigen Welt, welche die Einseitigkeiten einer bloßen Natur-Erkenntnis ebenso wie diejenigen der gewöhnlichen Mystik durchschaut und die, bevor sie den Versuch macht, in die übersinnliche Welt einzudringen, in der erkennenden Seele erst die im gewöhnlichen Bewusstsein und in der gewöhnlichen Wissenschaft noch nicht tätigen Kräfte entwickelt, welche ein solches Eindringen ermöglichen.“

Rudolf Steiner: Philosophie und Anthroposophie

Natürlich ist dabei der geistige Hintergrund, die Bildung des Forschenden ein Teil des Ganzen. Deshalb wurden in diesem Sinne Schulen gegründet, die sich Waldorfschulen nannten und nennen. Dabei wird Wert auf eigene Erfahrungen gelegt und man ist sich bewusst, dass der Zeitgeist und die gesellschaftlichen, sozialen, politischen sowie alle Umwelteinflüsse ebenso mit einbezogen werden müssen. Die anthroposophischen Lehren sind nicht dogmatisch, sondern schwingen mit der sich ändernden Wirklichkeit mit. Daraus folgt, dass nicht autoritäres Wissensvermitteln sondern Erleben der Weg ist.

„Die Hauptsache der Anthroposophie liegt im Leben und nicht in der Form. Man ist ja wohl gezwungen, wenn man verstanden werden will, Formen anzuwenden, die gegenwärtig üblich sind.“

Rudolf Steiner: Die Erkenntnisaufgabe der Jugend

Steiner betont, dass seine Lehren sich durchaus in anderem Kontext und anderen Zeiten als nicht (ganz) richtig erweisen können und fordert dazu auf, diese dann auch zu korrigieren. Allerdings soll der Lernende immer möglichst vollständig unvoreingenommen die Lehren auf sich wirken lassen und sowohl mit dem geistigen Schauen als auch mit Intuition in Ruhe prüfen, ob sie ihm als richtig erscheinen.

„Die geistige Wahrnehmungswelt kann dem Menschen, sobald er sie erlebt, nichts Fremdes sein, weil er im intuitiven Denken schon ein Erlebnis hat, das rein geistigen Charakter trägt.“

Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit

Anthroposophie als Wissenschaft, Lebensauffassung oder Magie?

Jeder hat schon das Erlebnis gehabt, etwas intuitiv zu wissen obwohl objektiv keine Beweise da waren oder gar entgegenstehende Fakten dem Verstand etwas anderes vermittelten. Hinterher hat sich die intuitiv erfasste Wahrheit als richtig herausgestellt. Viele große Erfindungen wurden durch einen intuitiven Moment des Erfinders beschleunigt oder erst durchbrechend. Es ist auch kein Geheimnis mehr, das viele große Erfinder, Forscher, Denker spirituell waren.

Was nichts weiter, bzw. nichts weniger bedeutet, als das sie alle Bewusstseinsebenen genutzt haben. Heute würde man solche Art des Vorgehens als Bewusstseinserweiterung bezeichnen, da man weiß, dass z. B. das Unterbewusstsein auf „Datenbanken“ zugreifen kann, die mit dem Intellekt nicht erreichbar sind. Körperliche Vorgänge wie Herzschlag, Stoffwechsel, Verdauung werden zu 90% vom Unterbewusstsein gesteuert. Unter Hypnose liefert das Unterbewusstsein Fakten, die das Wachbewusstsein nicht wusste, die aber nachweisbar richtig sind.

Es gibt mindestens drei Ebenen des Bewusstseins, wie die Hypnose/ Psychologie lehrt:

  • Das höhere Selbst oder Überbewusstsein,
  • das Wachbewusstsein
  • und das Unterbewusstsein.

Wir wissen auch heute noch viel zu wenig über das Phänomen Bewusstsein an sich. Wir haben die Erfahrung in uns, dass alle Bewusstseinsebenen einen starken Einfluss auf uns selbst und auch auf andere Menschen und Wesen haben. Die messende und rechnende Wissenschaft schließt absichtlich das Über- und Unterbewusstsein aus, um „objektiv“ die blanken wiederholbar nachzuweisenden Fakten zu liefern. Schon daraus wird deutlich, um wie viel diese Wissenschaft dezimiert wird mit einer solchen Vorgehensweise.

Rudolf Steiner hat versucht und sich damit verdient gemacht, eine ganzheitliche Philosophie auf wissenschaftliche Grundlagen zu stellen, um dies in der offiziell anerkannten Wissenschaft zu etablieren, was nur aber teilweise gelang. Denn wie zu erwarten war, gab es immer wieder Anfechtungen in der Richtung das wäre Magie und keine Wissenschaft.

Wenn man die rein messende Wissenschaft meint, die nur sichtbar gemachtes akzeptiert, hat man damit Recht. Allerdings ist das nur eine kleine Teilmenge dessen, was eine gute Wissenschaft ausmachen sollte und somit kein schlechtes, sondern ein teilweises aus Unwissenheit unvollständiges Urteil. Was dem Menschen unverständlich war, wurde schnell als Magie bezeichnet.

Hätte vor nicht allzu langer Zeit (in menschheitsgeschichtlichen Zeiträumen gerechnet) jemand behauptet, er könne mit einem Gerät die Stimme eines weit entfernten Menschen hören und mit ihm sogar reden, wäre das der direkte Freifahrtsschein auf den allzu angewärmten Scheiterhaufen gewesen. Angesichts der Tatsache, dass der Mensch nur ca. 30% seines Gehirn überhaupt benutzt, sollte man wesentlich offener sein für jegliche Bewusstseinserweiterung und die Definition von Wissenschaft gründlich hinterfragen.

„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschen zum Geistigen im Weltall führen möchte.“

Rudolf Steiner: Anthroposophische Leitsätze

Die Anfänge der Firma Weleda

Historische Weleda Produkte - © Weleda AG, Schwäbisch Gmünd, Weleda Archiv

In Deutschland wurde 1920 die Stuttgarter Firma „Der kommende Tag AG – Aktiengesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher und geistiger Werte“ gegründet und in Schwäbisch Gmünd ein Mühlenbetrieb aufgekauft. Die Produktion von Lebensmitteln und Heilmitteln sowie Naturkosmetik nach anthroposophischen Leitlinien begann.

Ita Wegmann - © Goetheanum Dornach, zur Verfügung gestellt von der Weleda AG, Schwäbisch Gmünd.

Dies war die Vorläuferfirma der Weleda AG. Zusammen mit der niederländisch-stämmigen Ärztin Ita Wegmann entwickelte Rudolf Steiner gleichzeitig die anthroposophische Medizin und beide gründeten in der Schweiz die Futurum AG, aus der auch eine ausführende Klinik hervorging, die heute noch besteht.

Es wurde 1921 das „Laboratorium am Goetheanum“ gekauft und eingerichtet, um die dazu notwendigen anthroposophischen Heilmittel auch hier herstellen zu können. Berühmt ist das bereits in dieser Zeit entwickelte Krebstherapeutikum: das Iscador-Mistelpräparat. Bereits Anfang der 20iger Jahre hielt Steiner mehrere Vorträge zu seiner Auffassung und Methodik von anthroposophischer Medizin in Deutschland und dem tschechischen Prag.

1925 erschien das Buch „Grundlegendes zu einer Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen“, das eine Gemeinschaftsarbeit von Ita Wegmann und Rudolf Steiner war. In dieser Zeit hielt Steiner seine Vorträge zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft, in denen z. B. planetarische Wirkungen auf die Erde und somit die Pflanzen thematisiert wurden.

Seit Begin der 1920iger Jahre machte man die Erfahrung, dass die einsetzende Massenproduktion und chemische Düngung, die allerdings mit der heutigen noch gar nicht zu vergleichen war, eine qualitative Verschlechterung der Lebensmittel zur Folge hatte. Sie schmeckten einfach nicht mehr so wie aus der Kindheit gewohnt.

Weleda Heilpflanzengarten © Weleda AG, Schwäbisch Gmünd, Fotograf: Bernd Jonkmanns

Deshalb sollte eine andere Entwicklung Abhilfe schaffen, was man sich von einer anthroposophisch orientierten Anbauweise versprach. Dazu gehörte vor allem die Vitalität des Bodens durch bestimmte Fruchtfolgen und Rhythmen bei Pflanzung, natürlicher Düngung, Wässerung und Ernte zu erhalten, ohne chemische Mittel, vor allem ohne Pestizide auszukommen und besonders hochwertige Heil- und Lebensmittel herzustellen.

Wäre die Landwirtschaft nach diesen Gesichtspunkten weltweit aufgebaut, gäbe es heute viele Umweltprobleme und sicher auch wirtschaftliche und Ernährungs- sowie Gesundheitsprobleme nicht. Es wurde also konsequent darauf geachtet, dass jeder Aspekt, jeder Teil und Zweig, der in ein Endprodukt oder eine Institution einfloss, ganzheitlichen anthroposophischen Richtlinien entsprach.

Zwischenzeitlich gerieten beide Firmen in eine wirtschaftliche Krise, so dass Umstrukturierungen notwendig wurden. 1922 wurde aus der Futurum AG die Internationale Laboratorien AG (ILAG) und anschließend durch die Einbeziehung/ Fusionierung der deutschen „Der kommende Tag AG“ die „Internationale Laboratorien und Klinisch-Therapeutisches Institut Arlesheim AG“, was die eigentliche Gründung von Weleda war.

Was bedeutet Weleda?

Historisches Werbeplakat - © Weleda AG, Schwäbisch Gmünd, Weleda Archiv

Der Name Weleda wurde 1924 wegen Streitigkeiten zum Namen der Firma ILAG zunächst für den Vertrieb der Heilmittel eingeführt und markenrechtlich geschützt. Veleda hieß die geachtete germanische Seherin vom Stamm der Brukterer, deren Wirken um 70 n. Chr. belegt ist. Sie wird als eine hochgewachsene Jungfrau beschrieben, die abseits der Gemeinde lebte und wegen vieler verschiedener Weissagungen aufgesucht wurde.

Die Berühmteste davon sagte aus, dass man gegen die Römer siegen würde was auch geschah und zumindest für ein paar Jahre Ruhe bescherte. Sie hatte gesellschaftlichen und politischen Einfluss. Um eine einheitliche Aussprache zu gewährleisten, wurde das V in ein W geändert. Ab 1928 hieß die gesamte Firma offiziell so.

Weleda heute

Weleda Gebäude in Schwäbisch Gmünd - © Weleda AG, Schwäbisch Gmünd, Fotograf: Irmin Eitel

Derzeit ist  die Weleda AG in ca. 50 Ländern präsent und vertreibt Naturkosmetik für Frauen, Männer und Babys, Heilmittel und Diätika. Die Produktpalette ist in den Jahren auf ca. 2500 Arzneimittel und 120 Naturkosmetik-Produkte angewachsen, die sämtlich ganzheitlich wirken. Unter anthroposophischen Richtlinien wird das therapeutische Wissen genutzt, um mit neuesten Technologien neue innovative Produkte zu entwickeln, die bestimmte Wirkungen zum Wohle des Menschen entfalten.

Dabei wird ca. 40 % des Umsatzes in Deutschland, Österreich und der Schweiz generiert. Alle Produkte werden unter offiziell zertifizierten anthroposophischen Richtlinien hergestellt, vom biodynamischen Anbau bis zum Endprodukt. Dabei wird in der gesamten Fertigungskette bis zum Transport und Vertrieb auf Nachhaltigkeit geachtet.

Der biologisch-dynamische Anbau geht in seinen qualitativen und ökologischen Ansprüchen noch weit über den normalen zertifizierten ökologischen Anbau hinaus. 2008 wurde unter Zusammenarbeit von Weleda ein Siegel, das NATRUE-Siegel, des 2007 gegründeten unabhängigen gleichnamigen Interessenvereins geschaffen, das höchste Qualitätskriterien gewährleistet.

Weleda Firmengelände © Weleda AG, Schwäbisch Gmünd, Fotograf: Irin Eitel

Außerdem ist die Firma Mitglied in der Union for Ethical Biotrade (UEBT), das ist ein gemeinnütziger Verein, der die Zutaten die aus biologischen Vielfalt kommen mit seinem Siegel "Beschaffung mit Respekt", fördert. Eine gruppenweite Biodiversitätsrichtlinie sowie verbindliche Umweltstandards zur Evaluierung der Weleda-Lieferanten gewährleisten die Qualitätskriterien bis in alle Teile des Unternehmens.

Jedes Jahr wird ein Nachhaltigkeits- und Wirtschaftsbericht erstellt, der offiziell auf der Firmenwebseite einsehbar ist. Transparenz ist ein großes Thema und schafft Vertrauen. Die guten Erfahrungen, die Ärzte und Konsumenten mit den Weleda-Produkten machten und machen, trugen zu einer Umsatzsteigerung in den letzten Jahren, trotz der Krise, bei. Das ist angesichts des massiver werdenden Wettbewerbs in der Naturkosmetikbranche und immer strenger werdenden Regulationen seitens der Behörden keine Selbstverständlichkeit.

Auszeichnungen für Weleda

Gerade da zahlt sich allerdings der eigene hohe Qualitätsanspruch aus. Zahlreiche Auszeichnungen der Weleda-Produkte international sprechen für sich. So wurde die Weleda-Haarpflegelinie von der Radiomoderatorin und einflussreichen Fürsprecherin eines natürlichen Lebensstils Janey Lee Graceals beste neue Naturproduktlinie prämiert, vom führenden Mutter und Kind Magazin „Dein Baby“ gab es für die Produkte Calendula Pflegeöl, Shampoo und die Pflanzenseife 3 Goldmedaillen, auch in Neuseeland wurde sie als beste bewertet, und die Weleda Calendula Waschlotion & Shampoo gewannen im Bereich Babypflege.

In den USA gab es das Vertrauens-Siegel für die Weisse Malve Babypflege und in Italien die beste Bewertung für die Weleda Hafer Aufbau Kur in der Publikumszeitschrift „IlSalvagente“. In Japan wurde Weleda von der Zeitschrift „Crea“ als beste Biomarke mit Nr. 1 ausgezeichnet und in der „Elle“ wurde das Birken-Cellulite-Öl von Weleda als bestes deklariert.

Für das Gesamtengagement und Nachhaltigkeit erhielt die Firma den Weleda gewinnt den Sustainability Beauty Award von Organic Monitor in der Kategorie Sustainability Leadership. Organic Monitor ist eine in der Naturkosmetik-Industrie etablierte Organisation, die Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Qualität prüft. Dass alles waren Preise nur im Jahr 2013. Auch die Verpackung z. B. für die neuen Körperpflegelotionen von Weleda gewannschon 2012 den renommierten iF Packaging Design Award.

In enger Zusammenarbeit mit der Internationalen Koordination Anthroposophischer Arzneimittel (IMKA) wurde und wird eine Arzneimittelstrategie ausgearbeitet, die allen Rechnung trägt und wirtschaftlich in die Richtung kostenbereinigter Herstellung geht. (Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013)

Auch die Förderung und das Wohl der Mitarbeiter haben, ganz nach anthroposophischer Philosophie, einen hohen Stellenwert. Bei der Herstellung, Verarbeitung, z. B. Potenzierung von Heilmitteln wird nach wie vor auf die gute Stimmung und Geisteshaltung des Bearbeiters Wert gelegt. An schlechten Tagen wird beispielsweise eben nicht potenziert. Auch die Mineralien und Pflanzen sollen ohne jegliche energetische Vorbelastung ganz rein aus sauberen natürlichen Quellen gewonnen werden.

Auszug aus dem Weleda Nachhaltigkeitsbericht 2013

Im Nachhaltigkeitsbericht 2013 wird über die Herstellung des beliebten Nerven- und Stärkungsmittels Neurodon genauestens Auskunft gegeben.

„An der einmaligen Zusammensetzung dieses «Geschenks für die Nerven» – das griechische «doron» bedeutet Gabe – hat sich seither aber nichts geändert. Bei der deutschen Weleda Niederlassung östlich von Stuttgart wacht deshalb heute auch der Apotheker Dr. Wolfram Engel darüber, dass die Ausgangsstoffe weiterhin von höchster Güte und wo immer möglich ohne technisch geprägte «Biografie» sind.

Das Gold? Darf kein Beute- oder Zahngold sein, sondern nur Wasch- oder Berggold von vertrauenswürdigen Sammlern. Das Kalium? Aus Weinstein, bevorzugt aus Demeter-Weinanbau.

Phosphor? Aus dem Kalk von Demeter-Rinderknochen.

Der Quarz? Kommt tief aus brasilianischer Erde.

Und das Ferrum sulfuricum? Lässt der Mineralienexperte in seiner Abteilung selbst herstellen, insgesamt 150 bis 200 Kilogramm im Jahr: «Wir wollen schliesslich kein Ferrum sulfuricum mit Eisen, das womöglich schon als Mittelklassewagen herumgefahren ist …», erläutert Dr. Engel.“

Das Verfahren könnte direkt aus einem alchemistischen Labor vergangener Jahrhunderte stammen, nur dass diese sich außerdem auf die Planetenenergien bezogen und zeitlich nach deren Läufen richteten. Es ist nach wie vor eine der aufwändigsten aber wirkungsvollsten Arten, Magisteria (wörtl. Lat. Solve -trennen et-und coagula-zusammensetzen) aus der Quintessenz (die durch reinigen, trennen und wieder zusammensetzen= veredeln der einzelnen Ursprungssubstanz entsteht) der enthaltenen Ausgangsstoffe herzustellen.

Das sind schon immer die besten und wirksamsten Heilmittel gewesen und damals oft nur Königen oder gut betuchten Leuten zugänglich. Nur seinerzeit waren die Rezepte streng geheim.

Auch in Bezug auf Energie- und Wassereinsparung wird großer Wert auf ökologisches Handeln gelegt. Der erwirtschaftete Wert soll möglichst in neue Investitionen und Innovation zu noch umfangreicherer Nachhaltigkeit eingesetzt und nicht primär als Dividende ausgeschüttet werden.

Stets wird darauf geachtet, verwendete Ressourcen nachwachsen zu lassen. Darüberhinaus wird auf den oft firmeneigenen biologisch-dynamisch betriebenen Anbauflächen die Bodenqualität nachhaltig verbessert. Das Fair-Play soll sich dabei von der Führung bis in die entferntesten Erntehelfer erstrecken. Mitarbeiter werden in Sachen Ökologie rundum geschult und sozial abgesichert. Sie werden nicht als hierarchisch untergeordnet betrachtet sondern als eigenständig handelnde Person- sozusagen Subunternehmer der Firma.

Selbständigkeit spielt demzufolge ein große Rolle und trägt die hohe Selbstverantwortung der Firma mit.

Gesunder Schlaf – Was passiert im Schlaf?

By admin / 10. September 2015

Der gesunde Schlaf ist eine der unabdingbaren Voraussetzungen, um leistungsfähig und generell gesund sein zu können. Im Schlaf regeneriert sich der Körper und die Psyche umfassend. Fast jeder hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wie sehr Schlafmangel das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht verringert. In jungen Jahren hat der Körper einen gewissen „Energie-Puffer“, um Schlafmangel ausgleichen zu können. Doch dieser wird im Laufe des Leben aufgebraucht, so dass in späteren Jahren ein Schlafmangel erheblichere Wirkungen hat als früher. Das gilt allerdings nur bei gelegentlichem Schlafmangel. Bei dauernden Schlafstörungen wird auch das Befinden von Kindern schon stark beeinträchtigt. Erwachsene leiden noch stärker, was bis zu chronischen Krankheitsentwicklungen führen kann. Genau weiß man bis heute nicht, warum der Mensch seine bestimmte Schlafzeit braucht, die immerhin ein Drittel seiner Lebenszeit misst.

Schlaf ist individuell

Die Schlafdauer und die einzelnen Schlafphasen sowie die Tiefe des Schlafes ist jedoch individuell verschieden. Säuglinge brauchen ca. sechzehn Stunden Schlaf und haben einen ca. vierstündigen Schlafrhythmus. Manche erwachsenen Menschen kommen mit sechs Stunden Schlaf in der Nacht aus, manche brauchen mindestens acht, andere brauchen noch mehr, um fit zu bleiben. Eine umfangreiche Erhebung im Jahr 1979 ergab, dass die meisten Menschen (45%) ca. acht bis neun Stunden brauchen, 25% brauchen sieben bis acht Stunden, 10% benötigen nur sechs bis sieben Stunden. Dies ist im Laufe des weiteren Lebens kaum veränderbar und sollte von jedem Menschen beachtet werden.

Auch die Schlafzeiten sind sehr individuell

Die so genannten Frühaufsteher gehen abends gern zeitig ins Bett, sind dann auch richtig müde und nicht mehr leistungsfähig, bzw. leistungsbereit und morgens sehr zeitig hellwach und arbeitsfähig. Bei den Spätaufstehern ist es genau umgekehrt. Abends sind sie so richtig „in Fahrt“ und können bis weit in die Nacht hinein arbeiten oder anderen Tätigkeiten nachgehen, ohne müde zu sein. Dafür sind sie morgens meist in einem Blutdrucktief und brauchen länger, um wach und leistungsbereit zu sein.

Leider wird in unserer Gesellschaft die Zeit hauptsächlich von den Frühaufstehern bestimmt. Sie werden auch besser angesehen, Spätaufsteher werden eher negativer beurteilt, was objektiv nicht richtig ist. Es ist einfach eine Frage der Veranlagung und sollte gesellschaftlich viel besser miteinander vereinbart werden. So sind z. B. die Unterrichtsbeginnzeiten in den Schulen für die meisten Kinder (und Eltern) zu früh. Denn es ist wissenschaftlich erforscht, das die Kinder erst ab ca. 9.00 Uhr wirklich gut aufnahmefähig sind. Besonders wenn die Kinder in die Pubertät kommen, verlagert sich die Bereitschaft zur Aufnahme und Konzentration körperlich nach hinten. Durch das zu frühe Aufstehen sind sie jedoch oft den ganzen Tag dann nicht mehr richtig aufnahmefähig. Die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden der Kinder sowie auch der Eltern ließe sich um Einiges steigern, wenn einfach der Unterrichtsbeginn humaner gestaltet werden würde.

Was passiert im Schlaf?

Die Schlafforschung ist noch relativ jung. Der so genannte REM- Schlaf (engl. „rapid eye movements“ – schnelle Augenbewegungen) wurde erst 1953 von Aserinsky und Kleitman entdeckt.

Die moderne Schlafforschung unterscheidet vier bis fünf Schlafphasen:

1

In einem entspannten Zustand, dem so genannten Alpha-Zustand, bzw. Alpha-Aktivität, in dem das Gehirn auf eine Frequenz von bis zu 15 Hz absinkt, beginnt das Einschlafen. Der Mensch befindet sich in einer leichten Trance, in der der Muskeltonus schon deutlich herabgesetzt, aber noch leicht angespannt ist. Unterstützt wird diese Phase durch Abläufe im Hirnstamm, wobei durch die dortige so genannte Formatio reticularis – was soviel wie netzartige Verzweigung von Nervenzellen bedeutet – diverse Signale von Helligkeit bzw. Dunkelheit, Sicherheit … an andere Hirnregionen geleitet werden. Vor allem an das „Tor zum Bewusstsein“, den Thalamus (von griech. θάλαμος thálamos „Schlafgemach“, „Kammer“-Quelle: Wikipedia), der Sinneseindrücke nach Priorität selektiert und verarbeitet und an das wichtigste Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems, den Hypothalamus (griech. ὑπό hypo „unter“ und θάλαμος thalamós „Zimmer, Kammer“-Quelle: Wikipedia), der auch mit dem Auge in Verbindung steht, werden Information zur Entscheidung über Schlafen oder Nichtschlafen übertragen und dort verarbeitet. Ebenso wichtig für die Einschlafphase bzw. für die Regulationen von Schlaf- und Wachzustand ist die Zirbeldrüse, eine kleine Drüse, die sich mitten im Gehirn befindet. Diese ist lichtsensorisch und schüttet das für die Schlafregulierunge so wichtige Hormon Melatonin aus. Diese wird als Zeitgeber des inneren Tag-Nachtwechsels bezeichnet. Gegen drei Uhr morgens ist die Ausschüttung von Melatonin am höchsten. Bei Tageslicht wird diese gebremst.

2

Diese Phase geht gleitend in den Theta-Zustand über, in dem die Frequenz weiter auf bis zu 12 Hz absinkt, wenn die Informationen zur Schlafentscheidung führen. Das EEG wird flacher und der Muskeltonus ebenfalls weiter herabgesetzt. Die Melatoninausschüttung steigt an und leitet die Tiefschlafphase ein.

3 , 4

Der Tiefschlaf ist durch langsame Gehirnwellen mit hoher Amplitude (wesentlich höher als im Wachzustand) gekennzeichnet. In Phase 3 beträgt der Anteil dieser charakteristischen Wellen ca. 20 %, in Phase 4 bis zu 50%. Es wird vermehrt das Wachstumshormon Somatropin ausgeschüttet. Die Muskelaktivität ist sehr gering. Träume können stattfinden, werden jedoch schwerer erinnert.

5

Der schon erwähnte REM Schlaf ist durch lebhaftes Träumen gekennzeichnet. Dabei finden die schnellen, unkontrollierten Augenbewegungen statt, während der gesamte restliche periphere (natürlich nicht der der Organe, auch nicht der Genitalregion) Muskeltonus zu Erliegen gekommen ist. An die in dieser Phase stattgefundenen Träume können sich viele Menschen gut erinnern.

Die Wissenschaftler streiten noch, ob es sich um das unterbewusste Verarbeiten von seelischen Konflikten bzw. Auf-/Anregungen verschiedenster Art (laut S. Freud 1900) handelt oder lediglich um Epiphänomene nächtlicher kognitiver Aktivitäten handelt (z.B. Crick und Mitchison 1983). Klar ist jedoch, dass das Träumen sehr wichtig für die psychische Gesundheit und die Lernfähigkeit, sowie die selektive Erinnerungsleistung des Menschen ist. Die ersten vier Phasen sind NonREM Phasen. Alle Phasen wechseln sich mehrmals in der Nacht ab und dauern zwischen 80 bis 100 Minuten an. Säuglinge haben eine deutlich ausgeprägtere und längere REM-Phase. Bei jungen Erwachsenen hat sich der Rhythmus eingepegelt. Ältere Menschen haben oft kürzere oder gar keine REM-Phasen mehr. Kurzschläfer haben ausgeprägte Tiefschlafphasen, die genauso lang sind wie bei durchschnittlichen Schläfern, obwohl die gesamte Schlafdauer nur vier bis Stunden beträgt. 

Von Abendessen über Matratze bis Zugluft – Faktoren für einen gesunden Schlaf

By admin / 10. September 2015
Gut Schlafen

Voraussetzungen für gesunden Schlaf

Aus den körperlichen Vorgängen, die im vorigen Artikel angeführt wurden, lassen sich unschwer einige Voraussetzungen für gesunden Schlaf ableiten. Da die Melatoninausschüttung von den Lichtverhältnissen abhängig ist, kann also Dunkelheit im Zimmer oder eine Augenbedeckung das Einschlafen begünstigen. Andererseits kann ein Lichtmangel tagsüber, wie im Winter hierzulande, zu einer gestörten Melatoninregulierung und somit zu Schlafstörungen führen.

Sehr wichtig ist das Sicherheitsempfinden, da auch nur ein kleines Unsicherheitsgefühl die Aufmerksamkeit erhöht und somit u. a. die Melatoninausschüttung hemmt. Die Regelmäßigkeit der Einschlafzeit ist ebenso ein wichtiger Faktor.

Ideal ist, wenn die individuelle Schlafzeit dem eigenen Rhythmus, also dem Spät- oder Frühschläfer, entspricht und immer zum gleichen oder ähnlichen Zeitpunkt stattfinden kann. Der Körper kann dann seiner inneren Uhr folgen und das Ganze läuft auch wie ein Uhrwerk ab.

Abendessen

Oft wird empfohlen, abends nicht mehr spät und schwer zu essen. Doch auch das ist individuell verschieden. In südlichen Ländern wird meist wesentlich später als in nördlichen gegessen, ohne dass dies den Schlaf beeinträchtigt.

Im Gegenteil, kennt man das Schweregefühl nach einer ausgiebigen Mahlzeit, das dann auch schlaffördernd wirken kann. Ein Zuviel bewirkt aber selbstverständlich u. a., dass der Körper- besonders früh morgens gegen sechs Uhr, (bei erhöhtem Arbeitsaufkommen für die Leber und Galle auch zeitiger), eine erhöhte Verdauungstätigkeit. Dies kann zum Aufwachen führen.

Kohlenhydrate sind mehr schlaffördernd als andere Nahrungsbestandteile, daher rührt wohl auch das „Abendbrot“. Eiweißreiche Nahrungsmittel sind wegen ihrer kraftspendenden Wirkung am Abend nicht so angebracht wie früh, es sei denn man hat noch Einiges vor.

Doch auch zu viel körperliche Tätigkeiten, bzw. zu anstrengender Sport kann wegen der Blutdrucksteigerung dem Einschlafen entgegen stehen. Alkoholkonsum kann zwar ermüdend wirken, doch zu Durchschlafstörungen führen und ist außerdem eine Suchtgefahr. Er ist also wenn überhaupt, mit Vorsicht zu genießen.

Das Schlafzimmer

Aus dem Wechselspiel von Licht und Melatoninausschüttung des Gehirns resultiert, dass die Vorhänge oder Jalousien, idealerweise Fensterläden, gut abdichtend und möglichst lichtdämmend sein sollten.

Auch der Geräuschpegel spielt selbstverständlich eine Rolle. Im Erstfall helfen Ohrstöpsel, wenn die Geräusche (auch die des nebenan liegenden Schläfers) zu störend werden. Regelmäßige Geräusche, wie Glockenläuten, Zugverkehr oder Straßenbahn werden allerdings mit der Zeit überhört, da das Unterbewusstsein sie ausfiltert. Manche empfinden sie sogar einschläfernd, da die Regelmäßigkeit eine gewisse Sicherheit suggeriert.

Warme Farben und grüne Farbtöne wirken beruhigend auf uns und können ebenfalls zu einer behaglichen Atmosphäre im Schlafzimmer maßgeblich beitragen. Allerdings sollten sie, wie alle anderen Materialien dort, keinerlei toxische Ausdünstungen haben, was bei Dispersionsfarben, Holzschutzmitteln, Spanplattenmöbeln und auch bei Bettwäsche sowie Matratzen nicht selten der Fall ist.

Technik im Schlafzimmer?

Geräte wie WLAN-Router, Mobil- oder Funktelefone haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Sollten sie absolut nicht zu vermeiden sein, müssen sie wenigstens abgeschaltet und möglichst abgeschirmt sein. Dies kann man mit speziellen Hauben oder wenigstens mit Alufolie bewerkstelligen.

Dass die Strahlung solcher Geräte kritisch zu beurteilen ist, beweist u. a. ein Experiment dänischer Schülerinnen, bei denen mehrfache Wiederholungen immer wieder das gleiche Ergebnis brachten: Kressesamen wurden in einem Raum mit WLAN-Router und in einem ohne WLAN-Router zum Keimen aufgestellt. In dem ohne Router gediehen die Keime prächtig, während in dem mit WLAN- Router nur graue, kümmerliche und teilweise sogar mutierte Gebilde sprossen.

Einige Experten empfehlen, auch die Stromspannung, die durch beidseitig neben dem Kopfende befindliche Steckdosen am Bett herrscht, zu unterbrechen, also die Stecker der darin befindlichen Lampen zu ziehen. Es wird sogar oft empfohlen, das gesamte Schlafzimmer nachts vom Stromnetz zu trennen.

Auch ein Fernseher sollte nicht im Schlafzimmer stehen. Einerseits verlockt er dazu, die wichtige Schlafenszeit mit Fernsehen zu verbringen – man schaltet meist zu spät aus, wenn es besonders gemütlich ist. Andererseits strahlt auch er nicht gerade gesundheitsfördernde Strahlen bis zu ca. einer halben Stunde noch nach dem Abschalten aus. Wenn man dann noch an die vielen sublinimalen (unterschwelligen) Informationen in Bild und Ton- speziell bei Werbungen denkt, die in einem leichten Trancezustand besonders gut ins Unterbewusstsein gehen, sollte man sich das wirklich überlegen. Natürlich ist ein aufregender Film oder eine solche Dokumentation auch nicht gerade schlaffördernd.

Computer, vor allem, wenn sie als Arbeitsgerät tagsüber fungieren, gehören ebensowenig ins Schlafzimmer. Denn dies soll der Ort der Ruhe und Entspannung sein und alles was sich darin befindet sollte Assoziationen dazu bilden können und nicht das Gegenteil.

Dies gilt auch für große Spiegel. Aus uralten Gestaltungslehren wie Vastu und Feng Shui ist bekannt, das Spiegel eine günstige und ungünstige Wirkung haben können. Im Schlafzimmer sollten sie den Schlafenden nicht spiegeln können und nicht an der Westwand hängen. Das das Bett nicht mit dem Kopfteil am Fenster oder an einer Tür stehen sollte, versteht sich auch so von selbst. Besonders im Schlaf möchte man „Rückendeckung“ haben. Alles andere verschfft ein unterbewusstes Unsicherheitsgefühl.

Temperatur und Luft

Die Temperatur im Schlafzimmer kann das Schlafen beeinflussen. Sie sollte nicht zu hoch sein. Im Winter muss deshalb nicht unbedingt das Schlafzimmer geheizt werden. Allerdings ist hierbei auch das persönliche Kälteempfinden zu beachten, denn man möchte sich besonders im Bett wohlfühlen.

Kältere Temperaturen beugen außerdem dem Wachstum von Milben in der Bettwäsche vor, die einige allergisch veranlagte Menschen sehr plagen können. Deshalb ist das Aufschütteln der Bettdecke und des Kopfkissens immer wichtig, denn Luft hemmt ebenfalls das Wachstum der unwillkommenen Bettgenossen. Die Luft sollte immer frisch sein, also möglichst vor dem Schlafengehen nochmals lüften. Wenn keine Gefahr von Zugluft im Bettbereich besteht und der Lärmpegel es erlaubt, kann auch bei gekipptem Fenster geschlafen werden. 

Sonst muss das morgendliche Lüften der Niederschlagswasserbildung an den Fenstern Abhilfe schaffen und somit Schimmelbildung vorbeugen. Schimmel ist unbedingt zu vermeiden, denn er ist gesundheitsschädigend. Förderlich sind auch natürliche (!) Düfte wie Lavendel, Melisse, Anis und Rose. Von chemischen Düften ist aber abzuraten.

Bett

Wie schon erwähnt, ist eine giftfreie Bettwäsche und Matratze sowie Bettdecke und Kissen ideal. Leider sind immer wieder toxische Rückstände in den Waren des konventionellen Handels nachgewiesen worden.

Über dem Kopfende kann ein schwer beladenes Regal oder ein Hängeschrank ein Unsicherheitsgefühl auslösen und somit schlafstörend wirken. Dagegen darf das Bettgestell ruhig recht massiv sein, im Idealfall aus schadstofffrei behandeltem Holz. Ein massives Bettgestell wackelt einerseits nicht bei jeder Drehung der Schläfer, andererseits schafft es ein Gefühl, gut gehalten und aufgehoben zu sein. Dies ist in der Schlafphase wichtig.

So romantisch ein verziertes Metallgestell auch aussehen mag, es ist unter Umständen ein elektrischer Leiter für diverse Strahlen und deshalb zum gesunden Schlafen nicht gut geeignet.

Matratzen

Zur Matratze gibt es viele Informationen seitens der Hersteller und Tester bzw. Möglichkeiten im Internet dazu. Leider kann man sich auf bekannte Testinstitute jedoch nicht immer verlassen. Die Härte ist individuell zu testen, denn jeder Mensch ist anders. Eine gute Matratze sollte keine Kuhlen bilden und auch nicht zu hart sein.

Die Wirbelsäule sollte in jeder Lage in einer geraden Linie liegen können. Dazu geben viele Hersteller Angaben zur Biege- und Punktelastizität der einzelnen Matratzen. Hier gilt: Je höher die Punktelastizität ist, desto besser kann sich die Matratze dem Körper anpassen. Die Biegeelastizität soll so sein, dass die Matratze die Ausgleichswirkung des Lattenrostes übertragen kann ohne zu biegsam zu sein. Doch oft sind die Matratzen zu fest, bzw. zu wenig biegsam. Oft ist der Matratzenkern gut, doch die mehrfach gesteppte Umhüllung bewirkt eine zu große Härte und Festigkeit.

Der Härtegrad gibt Auskunft, ob die Matratze eher für leichtere oder schwerere Körper geeignet ist. Zu vermeiden sind Metallelemente wie Metallfedern in den Matratzen, da diese u. a. diverse Strahlen leiten, was ebenso für metallische Bettgestelle gilt.

In Matratzenbezügen werden leider zu oft das giftig wirken könnende Halbmetall Antimon sowie völlig überflüssige umweltschädigende optische Aufheller nachgewiesen. Hierauf sollten Sie beim Matratzenkauf achten. Auch sehr alte Matratzen und Kissen sowie Bettdecken sollten ausgetauscht werden.

Ideal sind natürliche Materialien ohne Schadstoffe, wie Wolle, Baumwolle, Latex (Latexmatratzen bestehen aus dem natürlichen Gummi des Kautschukbaumes), Hanf … Schnell schwitzende Menschen müssen auf die gute Durchlüftbarkeit des Matratzenmaterials unbedingt achten. Bei Doppelbetten ab 1,40m Breite ist es besser, zwei Matratzen einzulegen, als eine große. Da sich ein Mensch beim Schlafen mehrmals dreht, dies auch gut für den Ausgleich der Bandscheiben ist, kann die Bewegung bei einer durchgehenden Matratze den/die nebenliegende/n Partner/in stören.

Kissen und Bettdecken

Für viele Menschen ist ein etwas festeres und ausreichend hohes Kissen wichtig, um Nackenverspannungen vorzubeugen. Es gibt auch spezielle Nackenkissen. Hierbei spielt wieder die individuelle Befindlichkeit die ausschlaggebende Rolle. Für allein lebende oder sich einsam fühlende Menschen ist vielleicht der Kissendummy aus Asien ein Geheimtipp. Er ist relativ groß und wird wie ein Kuscheltier zum Anschmiegen genommen. Das kann beruhigend wirken und somit schlaffördernd sein.

Auch schwerere Decken bewirken meist ein besseres Sicherheitsgefühl – falls sie nicht zu warm sind.

Einige Menschen haben Probleme mit Daunen. Sollten Sie allergisch veranlagt sein, bzw. geworden sein, hilft ein Austausch. Außerdem werden die Daunen nicht selten von Tieren gewonnen, die unter sehr schlechten Bedingungen gehalten werden. Ein guter Händler gibt Auskunft über solche alptraumhaften Herkünfte.

Bio-Baumwolle und Bio-Wolle sind bei Bettdecken und Kissen ebenso wie bei den Matratzenbezügen die beste Wahl, wie z.B. hier bei allnatura. Sie haben außerdem die besten atmungsaktiven und schweißausgleichenden Eigenschaften. Dabei wirkt Baumwolle eher kühlend und Wolle wärmend. Auch bei der Nachtkleidung sollte dies beachtet werden. Wer auf Milben achtgeben muss, braucht kochfeste Wäsche, wenn er nicht immer auf Sprays zurückgreifen möchte. Denn die Winzlinge und ihre auf manche Menschen allergieauslösende wirkenden Hinterlassenschaften überstehen eine Kochwäsche in der Regel nicht. Auch ein Aufhängen der Wäsche bei Minusgraden im Freien wirkt gut und schafft einen herrlich frischen natürlichen Duft.

Hilfsmittel bei Verletzungen und Pflegebedürftigkeit

By admin / 26. August 2015

Sport und Fitness ist kein Schlagwort, sondern vielmehr für unseren Körper und unsere Gesundheit wichtig. Doch was geschieht, wenn gerade die Füße einmal nicht mithalten können? Sei es durch eine Sportverletzung oder einfach durch eine Operation.

Im myREHA Gesundheitsshop das richtige Zubehör finden

Gerade wenn etwas an den Füßen ist, dann kann der Sport nicht ausgeführt werden. Schlimmer noch, wenn dann kein Schuh mehr passt. Genau hierfür gibt es die ideale Lösung, Schuhe die bequem und dazu noch breit genug sind, um den Fuß inklusive Verband zu schützen. Somit kann dann jeder mobil bleiben, natürlich nur in eingeschränkten Rahmen. Genau genommen lastet das ganze Gewicht auf den Füßen, also sollten diese dann auch pfleglich behandelt werden. Damit der Körper in dieser Zeit nicht abbaut, gibt es hier auch gleichzeitig noch viele Artikel für Rehasport. Dieser ist wichtig, um den Körper fit zuhalten, vor allem aber den Heilungsprozess zu unterstützen. Denn jeder kann seine Gesundheit aktiv unterstützen, auch wenn das nur sehr langsam und behutsam geht. Niemand wird in einem Krankenhaus gesund, sondern erst wenn dieser aktiv etwas dafür macht. Mit der richtigen Unterstützung ist dies dann kein Problem mehr.

Für jede Lebenslage das richtige Zubehör

Dies wird im myREHA Gesundheitsshop geboten, vor allem in großer Auswahl. Hierzu gehören auch Gehhilfen, die nach einer Hüftoperation, eine enorme Erleichterung sind. Praktisch vor allem das diese auch beim Einkauf helfen können, wobei diese gleichzeitig mobil machen. Rasten bedeutet Rosten, das wussten schon unsere Großeltern. Also sollte jeder immer darauf achten, mobil zu sein und vor allem zu bleiben. Egal für welches Alter, in diesem Shop findet jeder genau das richtige Zubehör. Natürlich gehört zum Sport auch Wellness, damit sich der ganze Körper richtig erholen kann. Denn nach dem Sport gehört diese einfach dazu, was natürlich auch mit Entspannung einhergeht. Hierfür gibt es in diesem Shop einige Hilfsmittel, wobei es noch ausführliche Anleitungen gibt. So ausgestattet, kann dann die Genesung nur gelingen, vor allem aber noch schnell. Niemand mag lange krank sein, doch mit entsprechender Hilfe ist das auch nicht nötig. Gesundheit kann erhalten werden, was natürlich immer besser ist.

Abhilfe bei Allergie durch Luftfilterung

By admin / 6. Mai 2015
Luftfilterung bei Allergie

Bildnachweis: © psdesign1 / Fotolia

Die Luftverschmutzung der Jahre der Industrialisierung und die fortlaufende Klimaerwärmung macht besonders Allergikern zu schaffen. Denn im Vergleich zu der Generation der 60er und 70er Jahre leiden die Deutschen viel stärker an heimtückischen Allergien. Gründe dafür gibt es viele.

Immer neue Allergene werden identifiziert

So haben wissenschaftliche Studien in der Vergangenheit immer neue Krankmacher in unserer direkten Umgebung ausfindig gemacht. Allergene, die uns vor mehreren Jahrzehnten noch überhaupt nicht bekannt waren stehen heute großteils auf gesetzlichen Verbotslisten. Sei es der Einsatz von Asbest in der Baubranche, der langfristig Asthma und Lungenkrebs aber auch andere allergische Reaktionen bewirken kann oder die Reduzierung von Feinstaub in der Luft, die besonders in Industriellen Ballungsgebieten und im Bereich der großen Verkehrsknotenpunkte zu reduzieren gilt.

Allergien bleiben oft unentdeckt

Äußerst sensibel sind wir auch durch das neue Gesetz zur Lebensmittelkontrolle, demnach 14 verschiedene bereits bekannte Allergene wie Gluten, Erdnüsse oder Schalentiere nicht nur auf den industriell hergestellten Verpackungen vermerkt werden müssen, sondern auch bei frisch verarbeiteten Gerichten offen zugänglich deklariert werden sollen.
Wie engagieren uns also im Alltag doch recht intensiv für die Prävention von Allergien und bei der Bekämpfung von Allergenen. Doch es gibt auch Bereiche, in denen viele Menschen in Deutschland noch nicht sensibel genug sind. So leiden große Teile der Bevölkerung an Allergien, die so geringe symptomatische Auswirkungen haben, dass Sie nie entdeckt werden.

Hausstauballergien sind weit verbreitet

Ein Klassiker ist beispielsweise der Hausstaub. Kleine, fast unsichtbare Milben sondern Exkremente ab, die langfristig zu einer Entzündung aller Atemwege und Organe beitragen. Sie nisten unbeachtet von uns meist in Teppichen, Gardinen Bettlaken und Matratzen. Ihre Schäden sind kurzfristig nicht bemerkbar, sorgen langfristig jedoch für Allergien und Erkrankungen.

Abhilfe durch Luftreinigung

Hiergegen nützt nur eine spezielle Bettwäsche, häufiges Saugen der Böden mit einem Spezialstaubsauger mit eingebautem HEPA Filter und eine kontinuierliche Reinigung der Luft.

Die mit speziellen Filtern (z.B. Ersatzluftfilter von filter-caps.de) ausgestatteten Geräte sorgen mit ihren feinen Membranen für eine dauernde Filtration der Luftmoleküle im Microbereich und scheiden alle allerieauslösenden Botenstoffe und Allergene aus der Luft ab.

Mit Fördervolumina von bis zu 200 cbm Luft die Stunde sorgen Lüftungsgerate leise und nachhaltig für ein besonderes Raumklima und ermöglicht Allergikern ein beschwerdefreies Durchatmen. Auch Hochleistungssportler setzen auf die kleinen Alleskönner und wissen deren Wirkung in Regenerationsphasen zu schätzen.

Schnarchen – Ursachen Auswirkungen und Abhilfe

By admin / 3. Oktober 2014

Schnarchen-Ursachen-Auswirkungen-Abhilfe_54798413_XSEs gibt nichts Schlimmeres für die Nachtruhe, als einen Schnarcher im Hotel, im Wohnblock, im Kurhaus oder gar im eigenen Bett zu haben! Menschen, die nachts schnarchen, werden verflucht, besprochen, belächelt. Dabei ist häufig das Geräusch aus dem Schlafzimmerfenster ein Alarmsignal!

Denn Schnarchen ab einem bestimmten Maß ist eine Schlafstörung mit weitreichenden Folgen. In einigen Fällen des Schnarchens deutet das veränderte Schlafverhalten auch auf andere Erkrankungen des Körpers hin. Bei rechtzeitiger Diagnose können diese erfolgreich behandelt werden. Zugleich bestehen gute Chancen, dass hiermit zugleich dauerhaft Abhilfe gegen Schnarchen geschaffen wird. Continue reading

Woher kommt Mundgeruch – weitere Auslöser

By admin / 17. Juli 2014

Zwiebelmundgeruch: Zwiebeln, Knoblauch und Co

Zwiebelmundgeruch-Rauchermundgeruch-Mundgeruch-Ursachen_32525631Bekanntermaßen können auch bestimmte Lebensmittel Mundgeruch auslösen. In erster Linie sind dies Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Schalotten, aber auch viele andere. Sobald die schwefelhaltigen Verbindungen der Essensbestandteile in den Blutkreislauf aufgenommen worden sind, gelangen sie auch in die Lungen, wo sie ausgeatmet werden, und zwar so lange, bis das Essen vollständig ausgeschieden ist.

Schokolade kann auch eine Ursache für Mundgeruch sein, wenn man zu viel davon verspeist. Grund hierfür ist der Inhaltstoff Phenyläthylamin, eine ölige und nach Fisch riechende Flüssigkeit. Wird zu viel Schokolade gegessen, wird die Verdauung zu sehr beansprucht und es kann passieren, dass der Inhaltsstoff in die Blutbahn gerät. Pfefferminz kann ebenfalls, auch wenn es kaum zu glauben ist, Ursache für Mundgeruch sein. Der untere Muskel der Speiseröhre wird durch Pfefferminz geschädigt. Kann dieser nicht mehr ordnungsgemäß schließen, kann eine Hiatushernie entstehen. Dadurch gelangt der Mageninhalt in die Speiseröhre und lässt Mundgeruch entstehen, vor allem in der Nacht.

Mundgeruch durch Diät

Diäten und Fastenkuren können zu Mundgeruch führen. Dem Körper fehlen dann Kohlenhydrate, um Fette in Zucker umzuwandeln. Es bilden sich Ketonkörper, die sich im Atem als Azetongeruch bemerkbar machen. Geringe oder zu seltene Nahrungsaufnahme vermindert zudem die Selbstreinigung im Mund, wodurch Mundgeruch wiederum begünstigt wird. Auch fehlt bei geringerer Nahrungsaufnahme das in den Lebensmitteln enthaltene Wasser, wenn nicht gleichzeitig mehr getrunken wird.

Raucher-Mundgeruch

Raucher-Mundgeruch ist ein spezieller Mundgeruch, der durch Tabakablagerungen auf den Schleimhäuten entsteht. Während des Ausatmens des Tabakrauchs können sich einige seiner Bestandteile auf den Schleimhäuten des oberen und unteren Atemtraktes ablagern. Verstärkt wird der Geruch zusätzlich noch durch die Teilchen, die über das Blut und auf diesem Weg über die Lunge Generell ist der Anteil flüchtiger Schwefelverbindungen im Mund direkt nach dem Essen niedriger als vor dem Essen und als nach mehrstündigen Perioden ohne Nahrungsaufnahme, da Essen durch das Kauen und die damit einhergehende Speichelproduktion die Selbstreinigung aktiviert. aufgenommen und mit dem Atem wieder abgesondert werden. Die Bestandteile des Tabaks lagern sich nicht nur auf den Schleimhäuten, sondern ebenfalls auf den Zähnen ab. Raucher von Zigarren und Pfeifen sind oft stärker betroffen, da Zigarren- und Pfeifentabake mehr Schwefelverbindungen enthalten. Auch Passivraucher, die Tabakrauch sehr intensiv ausgesetzt sind, können davon betroffen sein.

Morgenmundgeruch

Sehr verbreitet ist der so genannte Morgenmundgeruch. Er tritt auch bei Personen auf, die sonst nicht chronisch unter Mundgeruch leiden. Ursache ist der verminderte Speichelfluss in der Nacht im Zusammenhang mit der Inaktivität der Zunge. Auch Schnarchen kann mit eine Ursache dafür sein. Durch eine verminderte Selbstreinigung verschiebt sich das Milieu im Mundraum zu Ungunsten der geruchsbildenden Bakterien.

Pseudo-Mundgeruch

Ja, das gibt es auch. In aller Regel ist der vom Betroffenen wahrgenommene bzw. vermutete schlechte Atem echt und objektivierbar. In circa 5% aller Fälle tritt jedoch das Phänomen auf, dass Patienten glauben, Mundgeruch zu haben, obwohl dieser objektiv nicht feststellbar ist. Dieses Phänomen wird als Pseudo-Halitosis bezeichnet, wenn der Patient davon zu überzeugen ist, dass er sich irrt. In schweren Fällen, also wenn der Patient trotz Aufklärungsversuche nicht von seiner Überzeugung, er habe Mundgeruch, abzubringen ist, spricht man von Halitophobie. Die Ursachen sind hier im psychischen Bereich und im Umfeld des Patienten zu suchen (möglicherweise interpretiert er die Abwehrreaktionen seiner Mitmenschen ihm gegenüber falsch).

Mundgeruch durch den weiblichen Zyklus

Wenn Sie als Frau feststellen, dass Sie während der Menstruation unter Mundgeruch leiden, sollten Sie sich nicht wundern. Am Tag Ihres Eisprungs weist Ihr Körper fast viermal so viele Schwefelverbindungen als an anderen Tagen auf. In dieser Zeit helfen die später genannten Hausmittel. Mehr ist nicht zu unternehmen, denn schließlich ist der Mundgeruch nach dem Zyklus wieder passé.

Mundgeruch durch Antibiotika

Derselbe Effekt wie bei antibakteriellem Mundwasser kann auch nach Behandlungen von Krankheiten mit Antibiotika auftreten. Sie zerstören sowohl die gesunden Bakterien in unserer Haut-, Mund- und Darm-Flora als auch die krank machenden Bakterien. Die Wiederherstellung einer gesunden Bakterien-Flora nach einer Antibiotika-Behandlung sollten Sie mit naturheilkundlichen Mitteln unterstützen. Wegen der stets eintretenden Nebenwirkungen und möglicher Resistenzbildungen sollten Antibiotika immer nur nach sehr reiflicher Abwägung zum Einsatz kommen. Lesen Sie dazu jetzt die ausführlichen weiterführenden Informationen zu diesem Punkt im Kapitel „Was Sie über Antibiotika unbedingt wissen sollten“ oder zum Download im Kundenbereich.

Mundgeruch durch Mangelzustände

Mangelzustände führen zu Schleimhautentzündungen, die wiederum Mundgeruch verursachen. Dabei werden die kranken Schleimhäute von Bakterien und Pilzen besiedelt. Es gibt verschiedene Mangelzustände: Vitaminmangel: Wird die Fettverdauung gestört, führt dies zwangsweise zu einem Vitaminmangel, wenn der Speicher aufgebraucht ist, denn Vitamine werden im Dünndarm nur mit Fetten aufgenommen.

Vor allem ein Mangel an den Vitaminen A, C, B2, B3, B6 oder B12 beschädigt die Schleimhäute. Mineralstoffmangel: Werden dem Körper nicht ausreichend Mineralstoffe zugeführt, kann dies ebenfalls Mundgeruch zur Folge haben. Hier können unter anderem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Meeresfrüchte oder Obst helfen.

Eisenmangel: Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des Körpers. Ohne Eisen könnte man sich nicht bewegen und hätte auch keine Energien. Eisenmangel hat verschiedene Ursachen: chronische Blutungen, zu viele Tannine, nach Infektionen, Störungen bei der Eisenaufnahme im Dünndarm. Aber es darf auch nicht zu viel Eisen aufgenommen werden, denn das würde zu einem Wachstum von pathogenen Keimen führen.

Zinkmangel: Eines der lebenswichtigsten Spurenelemente ist Zink. Es befindet sich in vielen Enzymen und ist an diversen Prozessen des Stoffwechsels maßgeblich beteiligt. Bei Dünndarmentzündungen, Nierenentzündungen oder Alkoholismus kann Zinkmangel entstehen. Auch Menschen, die sehr viel Müsli essen, können unter Zinkmangel leiden. Wer schuppige Haut oder weiße Flecken auf den Fingernägeln hat, leidet vermutlich unter Zinkmangel. Symptome können auch eine geschwächte Immunabwehr und schlecht heilende Wunden sein.

Selen: Ohne den Mineralstoff Selen kann der Mensch nicht leben. Selenmangel gibt es an sich nicht. Dafür kann es aber zu einem Überschuss an Selen kommen, der Mundgeruch verursachen kann. Wer viel Leber, Nieren, Fisch, Müsli und Nüsse isst, kann unter zu viel Selen leiden und sogar eine Selenvergiftung erleiden. Vorsicht also vor einem Zuviel der genannten Nahrungsmittel.

Die Phase nach dem Fasten oder Nahrungsumstellung um Abzunehmen

By admin / 8. April 2014

Ernaehrungsumstellung-Fasten_45556322Ganz wichtig ist die Phase nach dem Fasten – bzw. wenn Sie nicht fasten – die Umstellung Ihrer Ernährung bzw. Lebensweise um Abzunehmen.
Ihr Stoffwechsel ist durch das Fasten optimal vorbereitet, um eine Ernährung mit etwas verminderter Kalorienmenge aber ausreichender Nährstoffzufuhr umsetzen zu können.
Wenn Sie nicht gefastet haben, sollten Sie die Ernährungsumstellung langsam angehen. Das dauert zwar – aber bei abrupter Umstellung ist die Gefahr größer, dass es nicht durchgehalten wird.

Analysieren und dokumentieren Ihre Nahrungsaufnahme

Das heißt, Sie analysieren und dokumentieren Ihre Nahrungsaufnahme wie im vorigen Beitrag beschrieben. Dann suchen Sie die Nahrungsmittel aus, die am ungesündesten bzw. Ihre Schwachpunkte sind. Das sind meist Süßigkeiten zuckerhaltige Getränke und fettige Wurst, Frittiertes, Paniertes usw. überhaupt zuckerhaltige, stärke- und weißmehlhaltige Produkte, Sie kennen Ihre Schwachpunkte am besten. Dies streichen Sie nach und nach konsequent aus Ihrem Speiseplan, bis sie verschwunden sind.

Natürlich ersetzen Sie sie, wie schon erwähnt durch Gemüse, Obst und ab und zu mageres Eiweißhaltiges und Nüsse. Dabei verringern Sie mit den übrig gebliebenen (gesunden) Lebensmitteln die Kalorienzufuhr auf die Ausgangsmenge (ca. 1000 kcal.).
Stellen Sie sich dann (nach mindestens 14 Tagen und wenn ein Erfolg sichtbar ist) eine langsam steigende Nährstoffzufuhr zusammen, bei der alle Vitamine und Mineralstoffe aufgefüllt werden aber nicht die Fettzellen. Informieren Sie sich über die Zusammensetzung einzelner Nahrungsmittel. Besonders die „leeren“ Kalorien wie Stärke, Zucker und Weißmehlprodukte, sollten Sie nun weiter meiden. Ihr Darm erkennt diese nämlich sofort und meldet ans Gehirn (mittels Hormonen, Botenstoffen) geringere oder minderwertige Nahrungszufuhr- also für Nachschub sorgen, Hungergefühl erzeugen.

Gezielt nährstoffhaltige bzw. vitamin- und mineralreiche Lebensmittel aussuchen

Suchen Sie deshalb gezielt nährstoffhaltige bzw. vitamin- und mineralreiche Lebensmittel aus. Stellen Sie jeweils für 14 Tage einen etwas gesteigerten Plan zusammen und beobachten sowie dokumentieren Sie den Erfolg. Steigern Sie die Kalorienzufuhr nur soweit, dass Sie noch abnehmen. (Empfohlen werden Mengen von ca. 100 kcal/Woche)

Das heißt auch, dass Ihre Bewegung nicht nachlassen, mit minimal steigernder Kalorienzufuhr und schwindendem Gewicht sogar kräftiger werden darf und sollte. Aufkommende Hungergefühle können Sie immer mit Gemüse oder Obst (aber auch nicht immer mit Bananen) und Mineralwasser oder ungesüßtem Tee stillen. Meistens hat sich der Appetit schon umgestellt, der Heißhunger auf Süßes verschwindet.
Steigern Sie Ihre Nahrungszufuhr nur sehr langsam und allmählich. Achten Sie dabei auf ausgewogene Mischkost. Das heißt, Sie brauchen sich nichts verbieten.
Doch wiederholen Sie Ihre positiven Affirmationen und gehen Sie mit Verstand an Lebensmitteleinkäufe.

Überhaupt sollten Sie nie mit hungrigem Magen einkaufen gehen, das führt zu Hamsterkäufen, die dann wiederum dazu verleiten, diese Dinge dann auch verbrauchen zu wollen.

(Man kann ja nichts verkommen lassen… – eine der beliebtesten Ausreden für zusätzliche Häppchen.)
Sie sollten jedoch überwiegend Gemüse, roh und gekocht, Obst, Hülsenfrüchte, Pflanzenfette, Fisch, Vollkornprodukte und wenn Sie mögen, mageres Fleisch essen, wobei die Empfehlung der bekannten Gesellschaften für Gesundheit und Ernährung weltweit bei zweimal die Woche liegt. Dabei inbegriffen sind Wurstwaren.
Achten Sie auf die Menge und notieren oder fotografieren Sie weiterhin alles.

Wenn Sie diszipliniert sind und sich an Ihren Plan halten, stellen sich zwangsläufig Erfolge ein. Stellen Sie aber nicht zu hohe Erwartungen bzw. Ziele in zu kurzer Zeit.

Das Abnehmen sollte langsam und natürlich vorgehen um dem Körper aber auch der Seele einerseits nicht zu viel zuzumuten, andererseits auch, um der Haut die Zeit zu geben sich dem neuen Volumen anzupassen. Auch hier helfen gezielte gymnastische Übungen und Bürstenmassage (mit einer Naturhaarbürste von den Extremitäten zum Bauch hin, dass stärkt den Lymphfluss und Stoffwechsel gleichzeitig). Auch Wechselduschen straffen die Haut. Durch regelmäßigen Sport erstarken auch Ihre Muskeln, was ebenso das Bindegewebe und die Haut strafft.

Hungergefühl- echt oder nicht?

Bei vielen Menschen mit Gewichtsproblemen ist das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl nicht wahrnehmbar. Bei Adipositas ist es manchmal sogar so krankhaft verändert, dass der Hormonspiegel dies anzeigt (Hunger- und Sättigungsgefühl und Hormone hängen eng zusammen). Sie müssen sich immer wieder diesen Mechanismus in Erinnerung rufen.

Auch wenn Sie keine Fastenkur machten, nach einiger Zeit Ihrer Ernährungsumstellung erfahren auch Sie, was das natürliche Hungergefühl ist und lernen zu unterscheiden zwischen diesem und dem Appetit oder Heißhunger auf Etwas. Sie lernen auch darauf zu hören, wenn Sie satt sind und dann auch wirklich aufzuhören zu essen. Hier liegt auch wieder in der disziplinierten Übung der Meister. Denken Sie täglich an Ihre positiven Affirmationen und achten Sie auf die Botschaften Ihres Körpers. Wenn Sie das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl gut wahrnehmen können (aber erst dann), richten Sie sich einfach danach.

Das heißt, es kann durchaus sein, dass Sie zu den üblichen Mahlzeiten eben keinen Hunger haben und dann auch nichts essen brauchen. Essen Sie nicht nur weil es Zeit ist. Jeder Mensch hat seinen eigenen Biorhythmus.

Meistens ist es antrainiert, z. B. genau um 12 Uhr Mittag essen zu müssen. Sensibilisieren Sie Ihre Wahrnehmung, Ihr Körper weiß inzwischen und sagt Ihnen, was er braucht. Warten Sie auch nicht zu lange, wenn Sie ein natürliches Hungergefühl haben, mit dem Essen. Denn wenn Sie es zu sehr hinauszögern, essen Sie dann schnell zu viel weil der Hunger dann zu groß wird. Bei Fastenzeiten oder wenn die Möglichkeit des Essens nicht gegeben ist, hört das Hungergefühl nach der akuten Phase von allein wieder auf.
Natürlich kommt dann irgendwann auch mal die Botschaft: Diese Leckerei muss es jetzt unbedingt sein! Dann soll es EINMAL eben auch so sein. Aber lassen Sie es nicht die Regel werden. Lernen Sie, zwischen Hunger und Appetit deutlich zu unterscheiden. Kompensieren Sie gelegentlich vorkommende „Sünden“ dann eben mit einer aktiven sportlichen Tätigkeit.
Machen Sie sich selbst klar, dass Sie nicht verzichten sondern sich selbst etwas Gutes tun, wenn Sie Süßigkeiten, Knabbereien u. a. Kalorienbomben stark limitieren.

Mundgeruch – Auswirkungen, Ursachen, Diagnose und Abhilfe

By admin / 24. März 2014

MundgeruchMundgeruch kann für Betroffene zu einem ernsten Problem werden, obwohl er für sich genommen keine Krankheit ist.

Die Probleme sind vor allem sozialer und psychischer Natur.
Den Betroffenen ist ihr Mundgeruch häufig peinlich. Sie ziehen sich daher mehr und mehr aus allen sozialen Kontakten zurück. Freundschaften, Partnerschaften und Ehen können dadurch erheblich belastet werden.
Auch Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl können bei den Betroffenen stark leiden.

Andererseits wissen viele Menschen gar nicht, dass sie einen schlechten Atem haben, da sie diesen selbst gar nicht wahrnehmen können. Meist hindern Scham oder Höflichkeit die Mitmenschen daran, den Betroffenen auf das Problem Mundgeruch anzusprechen. Stattdessen meiden sie den Kontakt mit ihm. So kann Mundgeruch ebenfalls zum Kontaktkiller werden.

Ursachen für Mundgeruch – Woher kommt Mundgeruch?

By admin / 24. März 2014

Woher kommt Mundgeruch?Wie die medizinischen Definitionen von Mundgeruch bereits erkennen lassen, kann Mundgeruch eine ganze Reihe verschiedener Ursachen haben. Zahlreiche leichtere und schwere Erkrankungen können als Begleiterscheinung Mundgeruch mit sich bringen.
Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung sind jedoch Magenleiden nur in seltenen Fällen für Mundgeruch verantwortlich. In 80-90% aller Fälle entsteht Mundgeruch durch Abbauprozesse, die auf Bakterien im Mundraum zurückzuführen sind.
Auch manche Medikamente können zu unangenehmen Atemgerüchen oder Ausdünstungen führen.

Krankheiten als Ursache für Mundgeruch

Die verbleibenden ca. 10%-20% der Fälle teilen sich auf die verschiedensten Ursachen auf. Folgende Erkrankungen können als Nebenwirkung oder Begleiterscheinung Mundgeruch mit sich bringen. (Die genannten Erkrankungen setzen in der Regel ärztliche Behandlung voraus.)

  • Erkrankungen der Zähne oder des Zahnfleischs wie z. B. Zahnfleischschwund (Parodontose), Karies (Zahnfäule), Zahnbelag, zerstörte Zähne, Zahnfleischentzündungen, Schleimhautentzündungen
  • Erkrankungen im Rachen wie z. B. Mandel- oder Halsentzündungen, Mandelsteine oder Geschwüre
  • Erkrankungen in der Nase und in den Nebenhöhlen, z. B. Nasennebenhöhlenentzündung, Fremdkörper in der Nase, Bakterien, Schnupfen
  • Erkrankungen der Speiseröhre, z. B. Entzündungen, Pilzinfektionen
  • Erkrankungen des Magens, z. B. chronische Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Über- oder Untersäuerung, Infektion mit Helicobacter pylori (Hauptverursacher von Magengeschwüren)
  • Erkrankungen im Darm, z. B. Bakterien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsstörungen, chronische Verstopfung
  • Erkrankungen der Bronchien und Lungen wie z. B. Lungenentzündung, chronische Bronchitis
  • Andere Erkrankungen, z. B. Diabetes, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen

Neben Krankheiten können auch Medikamente Mundgeruch verursachen. Dabei werden, ähnlich wie beim Knoblauchmundgeruch, Sulfidverbindungen über die Lunge ausgeatmet. Andere Medikamente können als Nebenwirkung den Speichelfluss reduzieren und damit Mundgeruch verursachen oder begünstigen. Ebenso können Antibiotika-Behandlungen das bakterielle Gleichgewicht stören und somit Mundgeruch hervorrufen.

Wo liegt die Ursache für zu viele Geruch bildende Bakterien bei Mundgeruch?

Wie bereits erwähnt, wird in nahezu 90 Prozent aller Fälle Mundgeruch von Bakterien in der Mundhöhle ausgelöst. Zum natürlichen Bestandteil der Mundflora zählen ungefähr 300 verschiedene Bakterienarten. Sie sind notwendig und nützlich und helfen bei der Verdauung von Nahrung (Eiweiß) und der Zersetzung abgestoßenen Gewebes.
Etwa 2/3 der Mikroorganismen in der Mundhöhle befinden sich auf der Zungenoberfläche. Ihre raue Beschaffenheit bietet ihnen besonders günstige Lebensbedingungen, vor allem in ihrem hinteren Drittel, wo sich häufig Essensreste befinden.
Der vordere Teil der Zunge kommt durch Kauen, Schlucken und Sprechen in Kontakt mit dem Gaumen. Dadurch findet dort eine stärkere Selbstreinigung statt.
Verbleibende Speisereste an diesen Stellen bilden eine der Hauptnahrungsquellen für die oben erwähnten Fäulnis-Bakterien.

Ca. achtzig der in der Mundhöhle vorkommenden Bakterienarten können unangenehme oder gar üble Gerüche hervorrufen. Diese flüchtigen
Schwefelverbindungen hat jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad in seinem Atem. Aber erst ab einer bestimmten Konzentration werden sie
von der menschlichen Nase als Mundgeruch wahrgenommen. Dazu kommt es, wenn sich die Geruch bildenden Bakterien übermäßig
vermehren können. Die Bakterien gedeihen besonders gut in einem anaeroben (d. h. sauerstoffarmen) und sauren Milieu.
Zum einen entsteht dieses Milieu an schwer zugänglichen Stellen, vor allem in Zahnzwischenräumen, Zahnfleischtaschen und auf dem Zungenrücken.

Sind Sie sauer?

Zum anderen, und das ist unter Umständen viel entscheidender, kann es sein, dass Ihr Körper als Ganzes ein günstiges Milieu für die Entstehung
von Mundgeruch bietet, z. B., wenn er zu sauer ist. Ein solches Ungleichgewicht bietet (neben vielen anderen negativen Begleiterscheinungen) unabhängig von lokalen Auslösern optimale Voraussetzungen für eine übermäßige Vermehrung Geruch bildender Bakterien.
Was kann zu einer solchen Übersäuerung führen? In den meisten Fällen ist Ihre Lebensweise der entscheidende Faktor: wie Sie sich ernähren,
was Sie trinken, wie Sie sich bewegen. Aber auch Stress kann Übersäuerung begünstigen.

Ernährung

Oft werden zu viele säurebildende Lebensmittel verzehrt. Dazu zählen insbesondere Wurst- und Fleischwaren (Harnsäure, Salpetersäure und Schwefelsäure), Zucker, Süßwaren und Weißmehlprodukte (Essigsäure) sowie viele sonstige stark industriell verarbeitete Lebensmittel.
Andererseits fehlt oft das notwendige Gegengewicht an basenbildenden Lebensmitteln in Form von Gemüse, Obst, Salaten usw. Übrigens sagt der Geschmack eines Lebensmittels nichts darüber aus, wie es verstoffwechselt wird: Viele sauer schmeckende Lebensmittel werden basisch verstoffwechselt, während der süße Zucker Übersäuerung begünstigt.

Trinken

Führen wir unserem Körper zu wenig Wasser zu, kann er über die Nieren nicht genügend Säure ausscheiden. Auch Kaffee, Schwarztee, alkoholische Getränke, kohlensäurehaltige- sowie süße Getränke (Limonaden) fördern die Übersäuerung.

Bewegung

Nur ein durch Bewegung angeregter Körper mit aktivem Kreislauf und gut durchbluteten Muskeln ist in der Lage, die sauren Stoffwechselprodukte optimal abzutransportieren. Andererseits kann es durch übertriebene oder unangepasste körperliche Beanspruchung zu einer erhöhten Milchsäurebildung im Körper kommen.

Psychische Faktoren (Stress, Kummer, Ängste, Sorgen)

Mundgeruch und StressLänger andauernde psychische Belastungen können erheblich zur Übersäuerung des Körpers beitragen. Stresssituationen lösen im Körper eine Salzsäurebildung aus.
Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei Nervenleitbahnen, dem Sympathikus und dem Parasympathikus. An den meisten Organen rufen sie entgegen gesetzte Wirkungen hervor: Während der Sympathikus der Nerv der Anspannung und der Wachsamkeit ist, sorgt der Parasympathikus für Ruhe und Entspannung. So beschleunigt unser Sympathikus den Herzschlag und den Atemrhythmus und der Parasympatikus tut das Gegenteil. Beide Nervensysteme entziehen sich unserer bewussten Kontrolle.

Stehen wir nun vermehrt unter Stress, reagiert 
fast nur noch der Sympathikus und es kommt zu 
Ungleichgewichten, auch im Säure-Basen-Haushalt
 des Körpers. Da Stress zu Mundtrockenheit führt, wird
 der atem schlechter und es entsteht Mundgeruch. Sie kennen 
das vielleicht von Situationen, in denen Sie vor vielen 
menschen ganz unvorbereitet eine Rede halten sollen. Der 
mund trocknet dann schlagartig aus und es entsteht sofort
ein unangenehmer Atem.

Der Parasympathikus regelt zudem die Darmtätigkeit. Durch Stress kommt aber sein Gegenspieler zum Zuge, was zu einer Verlangsamung der Darmpassage führt. Dadurch haben die Darmbakterien mehr Zeit zum Abbau nicht verdauter Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Dies führt zu einer erhöhten Produktion von Darmgasen, die durch den damit einhergehenden steigenden Darmdruck in die Blutbahn gedrückt werden. Dies führt Über die Lunge letztendlich ebenfalls zu Mundgeruch.
Welcher Bedeutung Stress bei der Entstehung von Mundgeruch tatsächlich zukommt, kann man daran ersehen, dass viele Menschen mit Mundgeruch im Urlaub deutlich weniger darunter leiden. Teilweise verschwindet diese Plage in den Ferien sogar ganz.
Wir kennen alle verschiedene Sprüche, die Stress, Alarmreaktionen, Aggressionen und Unzufriedenheit ausdrücken. Rein intuitiv geben wir damit auch zum Ausdruck, was dabei in unserem Körper geschieht:

  • „…kommt mir die Galle hoch…“
  • „Mir platzt gleich der Kragen“,
  • „Da bleibt mir vor Schreck die Spucke weg“ usw.

Hier werden auch Zeichen erkennbar, die Mundgeruch auslösen, beispielsweise die Trockenheit im Mundraum, die Säure, welche hoch kommt, oder die Aufregung, die das Atmen verändert.

Schlechte Verdauung

Neben der zu langsamen Verdauung kann auch eine unzureichende Verdauungsleistung zu Mundgeruch führen. Infolge hastigen Essens, schlechten Kauens und fehlender Enzyme kommt es zu chronischen Gärungsprozessen im Darm, die sich ebenfalls sehr negativ auf den Säure-Basen-Haushalt auswirken.
Oft glauben die Menschen, dass Mundgeruch vom Magen kommt. Das ist der Fall, wenn die den Magenpförtner umgebenden Muskeln erschlaffen. Doch ist dies nur bei 2 von 10.000 Mundgeruchsfällen die Ursache.
Wesentlich öfter entsteht Mundgeruch durch Bakterien. Diese lagern sich im hinteren Zungenbereich, im Rachen und zum Teil auch an den Rachenmandeln ab. Sie können kleine Kügelchen bilden, die so genannten Mandelsteine, und riechen schlecht. Das ist auch ein Grund, warum sich auf der Zunge ein weißlicher Belag bildet.

Mundtrockenheit

Zwischen Mundtrockenheit (ausführliche Definition) und Mundgeruch besteht ein enger Zusammenhang. Ein ausreichender Speichelfluss ist äußerst wichtig, um ein Anhäufen von Stoffwechselprodukten zu verhindern.

Aber der Speichel muss dazu auch die richtige Zusammensetzung haben, um den Mund zu reinigen und Speisereste zu entfernen.
Der im Speichel enthaltene Sauerstoff sorgt für ein ausgeglichenes bakterielles Klima im Mundraum. Er verhindert das Überhandnehmen der anaeroben (sauerstoffscheuen) Bakterien), die häufig der Auslöser von Mundgeruch oder zumindest an dessen Entstehung beteiligt sind.
Eine ungünstige Veränderung des Milieus im Mundraum kann sowohl vorübergehend auftreten als auch chronisch. Kurzfristig kann schlechter Atem schon auftreten, wenn Sie an einem Tag zu wenig trinken und dadurch Ihr Mund austrocknet.
Wenn Sie aber dauerhaft zu wenig und/oder das Falsche trinken, kann Ihr Körper mit der Zeit immer saurer werden. Ebenso geht dann die so wichtige Speichelproduktion zurück und es bestehen dann die günstigsten Voraussetzungen für die Entstehung von chronischem Mundgeruch.
Auch Alkohol und Nikotin hemmen den Speichelfluss und trocken so den Mund aus.
Kontinuierliches Atmen durch den Mund sowie langes Sprechen, auch Schnarchen oder Schlafen mit offenem Mund führen ebenfalls zu einer starken Austrocknung des Mundraums.
Mundtrockenheit ist zudem ein potenzieller Nebeneffekt vieler Medikamente, zum Beispiel gegen Bluthochdruck oder Depressionen, aber auch von Nasentropfen.
Virusinfektionen können die Speichelproduktion ebenfalls beeinträchtigen und so zu Mundtrockenheit führen.
Generell kann alles, was Ihren Körper austrocknet, auch zu Mundtrockenheit führen, also z. B. Fieber, übermäßiges Schwitzen, Erbrechen, Durchfall usw.

1 2 3 7
Page 1 of 7